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Steindorf
16.10.2023

Häuser, Wohnungen, Gewerbegebiet - Steindorf plant mehrere Baugebiete

Weit voran geschritten ist das jüngste Neubaugebiet Steindorf Nord. Sechs der neun Grundstücke sind schon bebaut. Jetzt wird im Osten der Ortschaft neues Bauland ausgewiesen.
Foto: Gönül Frey

Neue Bauplätze entstehen im Landkreissüden von Aichach-Friedberg. Unsere Grafik zeigt, wo es künftig neue Flächen für Wohnen und Gewerbe gibt.

Eine große neue Gewerbefläche und mehrere kleine Wohnbaugebiete plant die Gemeinde Steindorf in den kommenden Jahren. Bürgermeister Paul Wecker erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion, wo neue Bauplätze entstehen werden.

Das größte neue Wohnbaugebiet ist im Osten Steindorfs geplant. Der Bebauungsplan dafür ist bereits rechtskräftig. Hier entstehen 14 neue Bauplätze, die zum Teil aber an die Grundstückseigentümer zurückgehen. Frei vergeben werden ca. acht Parzellen. Dafür zurrt die Gemeinde gerade die Vergaberichtlinien fest. "Wir wollen steuern, dass Einheimische eine Chance haben, bezahlbare Plätze zu bekommen", erklärt Wecker. 

Der Preis für Bauland in Steindorf wird teurer

Der Preis für die Grundstücke stehe aber bisher nicht fest, weil dafür erst die genauen Kosten für die Erschließung kalkuliert werden müssen. Diese werde voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 beginnen. Grundstückspreise, wie sie die Gemeinde im vorherigen Baugebiet Steindorf Nord anbieten konnte, wird es laut Wecker jedoch nicht mehr geben. Dort gingen 2019 die Parzellen für 170 Euro pro Quadratmeter über den Tisch. 

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Aktuell liegt in Steindorf der durchschnittliche Bodenrichtwert bei 551 Euro (Stand 2022). Daran will sich Wecker zwar nicht orientieren. Doch das EU-Recht verbietet es Kommunen, Bauland unter Wert zu verkaufen. Insofern müssten zumindest die Erschließungskosten und eine angemessene Infrastrukturabgabe eingerechnet werden, erklärt Steindorfs Bürgermeister. 

Ursprünglich hätte das Baugebiet schon früher erschlossen werden sollen. Doch die Gemeinde hält dort im Moment noch eine Fläche als Alternativ-Standort für das neue Bürgerzentrum frei, falls die Verhandlungen für den Wunsch-Standort in der Ortsmitte scheitern sollten. Wird diese Fläche nicht gebraucht, kann Steindorf noch vier bis sechs zusätzliche Bauplätze anbieten. Auf einem Grundstück in dem Baugebiet will die Gemeinde außerdem ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen errichten. "Gerade kleine, günstige Wohnungen sind bei uns Mangelware" erklärt Bürgermeister Wecker. 

Steindorf baut Mehrfamilienhaus mit günstigen Wohnungen

In den neuen Wohnblock könnte die Kommune dann erst einmal die Bewohner des Gemeindehauses in Hofhegnenberg umsiedeln. In dem stark sanierungsbedürftigen Gebäude aus dem Jahr 1949 befinden sich vier Wohnungen. Wie es nach der Entmietung mit dem alten Gebäude weitergeht, steht noch nicht fest.

Ein kleines Wohnbaugebiet ist am Ortsrand von Eresried geplant.
Foto: Gönül Frey

Das Grundstück in Hofhegnenberg soll auf jeden Fall im Besitz der Gemeinde bleiben, betont Wecker. Nebenan ist auch das Hofhegnenberger Feuerwehrhaus frei geworden, weil die Rettungskräfte der Gemeinde ein neues gemeinsames Domizil in Steindorf haben. "Insgesamt kommen wir hier auf gut 1500 Quadratmeter Fläche. Da müssen wir uns noch überlegen, was wir damit machen", sagt Wecker. Er könnte sich auch vorstellen, eine öffentliche Fläche am Steinbach zu schaffen. 

Eresried erhält kleines Baugebiet am Ortsrand

Als Nächstes soll dann im kleinsten Ortsteil von Steindorf, in Eresried, Bauland geschaffen werden. Den Aufstellungsbeschluss hat der Gemeinderat schon gefasst. Sechs bis sieben Bauplätze könnten am Ortsrand auf einer Fläche von rund 7000 Quadratmetern entstehen. Noch in einem sehr frühen Stadium sind Überlegungen für den Ortsteil Hofhegnenberg. Laut Bürgermeister laufen gerade Verkaufsgespräche für eine Fläche, auf der rund 15 Bauplätze geschaffen werden könnten. 

Ein großes Gewerbegebiet soll auf dem Gelände an der alten Ziegelei in Hofhegnenberg enstehen.
Foto: Gönül Frey

Und auch für neue Gewerbeflächen hat Wecker Pläne. Ein größeres, neues Gewerbegebiet soll demnach gegenüber der alten Ziegelei in Hofhegnenberg entstehen. Die Kommune kann hier rund sechs Hektar Grund erwerben und ist gerade dabei, einen Bebauungsplan aufzustellen. "Ich schätze, dass er Ende nächsten Jahres rechtskräftig wird", sagt Wecker. 2025 könnte dann die Erschließung beginnen. Einige kleinere örtliche Betriebe hätten bereits Interesse angemeldet, erläutert er. "Wir wollen Flächen vorhalten, damit wir heimischen Firmen Entwicklungsmöglichkeiten bieten können", sagt er. 

Außerdem ist die Kommune gerade dabei, das bestehende Gewerbegebiet in Steindorf zu erweitern. Die neue Fläche von 15.000 Quadratmetern ist für die Firma Oilquick gedacht, die Erweiterungsbedarf hat und deren Firmengelände sich gleich nebenan befindet. Für das Verfahren läuft gerade die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und Baustart soll Mitte nächsten Jahres sein. 

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