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BOL-Spitzenspiel: SSV Anhausen gegen TSV Sielenbach

Frauenfußball

TSV Sielenbach: Anspruchsvoller Start, gutes Gefühl

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    Die Fußballerinnen des TSV Sielenbach um Torjägerin Joana Müller starten in die Rückrunde.
    Die Fußballerinnen des TSV Sielenbach um Torjägerin Joana Müller starten in die Rückrunde. Foto: Sebastian Richly (Archiv)

    Man erreicht Hannes Helfer kurz vor Mannheim im Zug auf dem Weg zum Spitzenspiel. Keine Sorge, der Trainer der Fußballerinnen des TSV Sielenbach ist auf dem Weg zum BOL-Gipfeltreffen beim SSV Anhausen nicht falsch abgebogen. Er ist unterwegs zur ersten Etappe eines Fußballmarathons - zum Betzenberg. Zweite Liga, Kaiserslautern gegen Elversberg. Samstag dann geht‘s weiter nach Ulm, SSV gegen 1. FC Köln, sonntags steht er in Jettingen im Tor des VfL Ecknach, von da aus geht‘s auf direktem Weg in den Diedorfer Ortsteil. „Normales Pensum“, kommentiert Helfer lapidar.

    Der 27-Jährige ist eben fußballnarrisch. Das verleiht den Aussagen des Übungsleiters durchaus zusätzliches Gewicht. Etwa wenn er über sein Ensemble sagt: „Ich habe ein gutes Gefühl für die Rückrunde. Unsere Vorbereitung war gut.“ Der Aufsteiger befindet sich ohnehin in einer formidablen Ausgangslage. Dritter Platz, die Abstiegszone weiter entfernt als der Betzenberg von Maria Birnbaum, drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Und das ist eben jener SSV Anhausen, bei dem Sielenbach am Sonntag um 17 Uhr gastiert. „Da können wir uns auf ganz schön was einstellen“, weiß Helfer. 32 Tore hat der ehemalige Landesligist und amtierende BOL-Vizemeister vor der Winterpause geschossen, 21 davon das Duo Isabella Schalk (12) und Elandra Basha (9).

    Was ein Vorteil für den TSV sein könnte: Die Mannschaft hat keinen Druck. „Es wäre vermessen, dass wir - trotz Platz drei - als Aufsteiger vom Aufstieg reden“, sagt Helfer, wenngleich er nachschiebt: „Wir wollen auf jeden Fall so lange wie möglich um etwas mitspielen.“ Dazu trägt nun Aichachs Sportlerin der Jahre 2021 und 22 bei: Karla Müller. Die 18-Jährige kickte für Schwaben Augsburg in der Juniorinnen-Bundesliga. Höchstwahrscheinlich hat der fußballnarrische Hannes Helfer sie dort bereits spielen sehen.

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