Die Zeit ist umgestellt und es wird früh dunkel. Der Nebel wabert um die kahl gewordenen Baumgerippe. Heute ist Halloween. Das Fest ist zwar amerikanisch, jedoch gibt es Dinge, vor denen sich die Menschen hierzulande in Friedberg gruseln. Das erzählen sie über ihre persönlichen Grusel-Faktoren.
Peter Minholz, Augsburg
Ich finde den Film „Ginger Snaps – Das Biest in Dir“ gruselig. Darin verwandelt sich ein 16-jähriges Mädchen in einen Werwolf. Der Film thematisiert auch Ausgrenzung und Einsamkeit. Abgesehen davon machen mir ganz reale Dinge Angst, etwa die AfD oder die Klimaerwärmung.
Martina Brobst, Friedberg
Ich habe keine Angst vor Spinnen. Die Nacktschnecken dagegen, die im Sommer in Scharen über meinen Garten herfielen, waren für mich ein Albtraum. Auch Wanderratten in großen Rotten empfinde ich als Bedrohung, während der einzelne der Nager eigentlich süß und putzig ist.
Bianca Doll, Ottmaring
Ich grusle mich vor Sensenmännern mit Kapuze. Auch Leute, die eine Scream-Maske tragen, sind mir unheimlich. Mit berüchtigten Tieren wie Spinnen und Schlangen habe ich kein Problem. Halloween mag ich nicht so, den Kindern gebe ich aber trotzdem was, weil das für die dann schön ist.
Stella Budina, Friedberg
Ich grusle mich vor kostümierten schrecklichen Clowns und Zombies, die Figuren aus Horror-Filmen darstellen sollen. Puppen, die Dämonen in sich tragen und lebendig werden, sind mir unheimlich. Scream-Masken jagen mir einen Schauder ein. Vor Spinnen habe ich keine Angst.
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