Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates stimmten die Rätinnen und Räte einstimmig für eine flexiblere Nutzung des Ärztehauses. In Zukunft sollen die Räume auch für Gesundheitsdienstleistungen, Büros, Freiberufler und Finanzdienstleistungen genutzt werden können. In diesem Zusammenhang müssen auch die Festsetzungen für die Stellplätze angepasst werden. Je Wohnung sind zwei Stellplätze, je Arztpraxis fünf Stellplätze, je Praxis für Gesundheitsdienstleistungen, Freiberufler und Büro ein Stellplatz und für Finanzdienstleistungen drei Stellplätze vorgesehen.
Robert Guha von der Lebensqualität bezeichnete diese Situation als sportlich. Bürgermeister Erwin Gerstlacher verwies darauf, dass am Nachbarsgrundstück eine Mehrfachnutzung möglich sei. Gerald Modlinger von der Bürgergemeinschaft wollte wissen, warum man bei der Vergabe der Räume im Ärztehaus nicht noch flexibler verfahre. Für Gerstlacher reicht diese Öffnung aber momentan.
Auch beim Gewerbegebiet „Goldwiese“ soll eine flexiblere Bebauung und bessere Ausnutzbarkeit von Bauvorhaben geschaffen werden. So sollen beispielsweise, wenn ein Grundstück sehr groß ist, mehrere Wohneinheiten gestattet werden. „Viele können sich große Grundstücke allein gar nicht mehr leisten“, so das Gemeindeoberhaupt.
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