Am ersten Februar-Wochenende ist ein 21-köpfiges Team der Donauwörther Schwimmer beim Wilhelm-Christ-Gedächtnisschwimmen in Nördlingen angetreten. Trotz sechs krankheitsbedingter Ausfälle zeigte sich die Abteilung des VSC in starker Verfassung und konnte viel Edelmetall aus dem Ries entführen.
Mit 876 Meldungen verzeichnete der ausrichtende Nördlinger Schwimmverein einen neuen Rekord. Insgesamt gingen über 200 Aktive ins Wasser, auch Vereine aus Augsburg und Umgebung, Neu-Ulm, Memmingen und München wurden im alten Hallenbad in der Gerhart-Hauptmann-Straße begrüßt. Prominenter Gast war der ehemalige Top-Triathlet und Ironman-Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan. Er ging jedoch nicht selbst ins Wasser, sondern begleitete seine Kinder, die für den SC Wasserfreunde München starten. Für eine ordentliche Konkurrenz war also gesorgt.
Schwimmer des VSC Donauwörth glänzen in fast allen Altersklassen
Jüngste Teilnehmer aufseiten des VSC Donauwörth waren Marlene Lang (zweimal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze), Mathilda Hauser (einmal Silber, einmal Bronze), Hannah Richter und Felix Seidemann. Sie starteten im Jahrgang 2017 und stellten damit unter Beweis, dass der VSC auch bei den Jüngsten schon über hoffnungsvollen Nachwuchs verfügt. Im Jahrgang 2016 stellte der VSC mit Lucas Reitschuster nur einen Teilnehmer. Der Jahrgang 2015 war dann wieder mit zwei Teilnehmern, nämlich Bjarne Thoma (einmal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze) und Emilio Warisch, vertreten.
Emma Gröbl und Letizia Straulino (einmal Gold, einmal Bronze) vertraten erfolgreich den Jahrgang 2014. Auch im Jahrgang 2013 gab es Edelmetall für Laura Kitzinger (zweimal Silber, zweimal Bronze). Sina Mia Warisch (einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze) und Simon Rappold (einmal Gold, zweimal Silber) holten im Jahrgang 2012 die Medaillen für den VSC. Der folgende Jahrgang 2011 konnte wieder mit vier VSClern aufwarten: Miriam Krauss (zweimal Bronze), Theresa Stallauer (einmal Gold, einmal Silber), Ayla Schädlich (einmal Bronze) und Emma Besl (zweimal Silber, zweimal Bronze) gingen im Nördlinger Wettkampfbecken erfolgreich auf Medaillenjagd.
Nächstes Schwimmen in Nördlingen findet vermutlich schon im neuen Hallenbad statt
Sophia Seidemann (zweimal Gold, zweimal Silber) und Elias Kommer (dreimal Gold, einmal Silber, einmal Bronze) vertraten den Jahrgang 2010 ebenfalls sehr stark. Nicolas Rasselet holte im Jahrgang 2008 eine Silbermedaille aus dem Wasser und im Jahrgang 2007 kämpften Jonas Kommer (zweimal Bronze) und Lennart Besl (zweimal Silber) um die Medaillen.
Somit erschwamm das Team des VSC Donauwörth insgesamt zwölf Gold-, 19 Silber- und 17 Bronzemedaillen. Zudem wurden durch die Bank zahlreiche neue Bestzeiten aufgestellt. Insgesamt unterstreicht dieses erfreuliche Ergebnis, dass die Nachwuchsarbeit sowohl in der Spitze als auch in der Breite erfolgreich ist und Früchte trägt. Nächstes Jahr kann die Veranstaltung vermutlich schon im neuen Kraterbad in Nördlingen stattfinden. (AZ)
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