Erst drohte er seiner Frau, er werde sie umbringen. Dann kündigte er gegenüber einem Verwandten an, er werde sie „in den Rollstuhl bringen“. Am Morgen des 13. April 2024 drang der 36-Jährige dann gewaltsam in die Wohnung im Landkreis Donau-Ries ein, in der sich die Gattin und die beiden Kinder aufhielten. Was in den folgenden Minuten geschah, erschütterte Ärzte und Juristen in einem Prozess vor dem Landgericht Augsburg gleichermaßen. Mindestens 20-mal schlug der Mann mit einem Zimmermannshammer mit großer Wucht auf die getrennt von ihm lebende Frau ein und fügte ihr fürchterliche Verletzungen zu. Deshalb verurteilte ihn das Gericht nun zu einer Haftstrafe. Gleichzeitig ordnete die 10. Strafkammer aber auch an, dass der 36-Jährige dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wird.
Landkreis Donau-Ries
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