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Gundelfingen: Einer trumpft im Finale groß auf

Gundelfingen

Einer trumpft im Finale groß auf

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    Viermal netzte Fabio Kühn (links) im Finale gegen den FC Ehekirchen und seinen machtlosen Keeper Simon Lenk ein und sorgte dafür, dass der FC Gundelfingen erstmals seit 2013 beim eigenen Turnier um den großen Intersport-Seeßle-Cup mal wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen stand.
    Viermal netzte Fabio Kühn (links) im Finale gegen den FC Ehekirchen und seinen machtlosen Keeper Simon Lenk ein und sorgte dafür, dass der FC Gundelfingen erstmals seit 2013 beim eigenen Turnier um den großen Intersport-Seeßle-Cup mal wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. Foto: Walter Brugger

    „Es hat Spaß gemacht“, brachte es Michael Panknin auf den Punkt. Der Spielertrainer des Bezirksliga-Spitzenreiters FC Ehekirchen war gerade beim „großen“ Intersport-Seeßle-Cup in der Gundelfinger Kreissporthalle Zweiter geworden, doch allzu verbissen nahm er die Angelegenheit nicht. Und deshalb hatte der beim FC Gundelfingen viele Jahre ausgebildete Ehekircher die 4:6-Endspielniederlage gegen seinen Ex-Klub schnell abgehakt.

    „Der FCG hat verdient gewonnen“, schickte Panknin ein Lob an den Gegner, wobei sein Team auch das Finale zu keinem Zeitpunkt abschenken wollte. Ganz im Gegenteil, denn obwohl bei den Ehekirchern angesichts von nur noch fünf zur Verfügung stehenden Feldspielern die Kräfte etwas nachließen, kamen sie nach einem zwischenzeitlichen 1:5-Rückstand sogar noch auf 4:5 heran.

    Letztlich war es aber der Gundelfinger Fabio Kühn, der mit vier Treffern im Endspiel auftrumpfte und damit in der Torjägerliste noch mit Michael Panknin gleich zog. Beide teilten sich den Preis des Torschützenkönigs, als bester Turnierspieler wurde FCGler Elias Weichler gewählt und Ehekirchens Simon Lenk bekam den Ehrenpreis des besten Keepers.

    Gundelfingen beendet schwarze Serie

    Nach vier vergeblichen Versuchen, den Seeßle-Cup mal wieder selbst zu gewinnen, hatte der FCG damit die „schwarze Serie“ durchbrochen. „Dabei musste ich gar nicht viel coachen, die Eigenmotivation der Spieler war sehr hoch“, freute sich Gundelfingens Trainer Martin Weng über den Auftritt seiner Schützlinge, die gleich im Auftaktspiel mit 3:0 gegen den Kreisligisten SSV Höchstädt eine erste Duftmarke gesetzt hatten. „Es war wichtig, dass wir da gleich mal den Klassenunterschied deutlich gemacht haben. Wenn du das zu nachlässig angehst, dann bekommst du nämlich schnell Probleme“, wusste Weng, der das unbedingt vermeiden wollte.

    So aber spielte sich sein Team durch das anschließende 5:0 gegen die SSV Glött souverän zum Gruppensieg, schaltete im Halbfinale mit 2:0 den TSV Wertingen aus und traf dann vor 210 zahlenden Besuchern auf den FC Ehekirchen, der sich ähnlich souverän dorthin gespielt hatte. Und dann boten beide Teams zum Abschluss noch ein richtiges Spektakel mit zehn Toren.

    Wertingen auf Platz drei vor Höchstädt

    Den dritten Platz im Schlussklassement sicherte sich der TSV Wertingen durch den 3:1-Sieg im Sechsmeterschießen gegen den Kreisliga-Rivalen SSV Höchstädt.

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