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Landkreis Dillingen
22.06.2022

Das Problem mit den Sirenen im Kreis Dillingen

Weil Sirenen die Menschen eher erreichen als Warn-Apps auf dem Handy, sollen wieder mehr installiert werden. Im Kreis Dillingen stößt man dabei auf Probleme.
Foto: Mathias Wild (Symbolbild)

Weil etwa die Nina-Warn-App nicht so funktioniert wie gedacht, sollen wieder mehr Sirenen her. Standorte hätte man im Kreis Dillingen schon, doch die Geräte fehlen.

Ob bei Verkehrsunfällen, bei Bränden oder Hochwasser, immer sind die Freiwilligen Feuerwehren gefragt. Die Männer und Frauen sind ehrenamtlich im Einsatz, ihr Dienst ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen. "Es ist daher ganz, ganz wichtig, dass wir den Wehren geben, was sie brauchen und ihre Arbeit wertschätzen", sagt Tobias Steinwinter, Dillingens Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags. Doch weil die Wehren technisch immer weiter aufrüsten, wird die Arbeit nach jedem Einsatz umfangreicher. Deswegen stellte Kreisbrandrat Frank Schmidt am Montag in Reistingen beim Gemeindetag eine neue Idee vor.

Wenn die Geräte gereinigt werden, fehlen sie der Wehr

Die Ausrüstung der Feuerwehr muss immer aufwändiger gereinigt und gepflegt werden. Deswegen brachte der Dillinger Kreisbrandrat Frank Schmidt jetzt eine neue Idee auf.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Bislang ist es so, dass etwa die Lutzinger Wehr nach einem Einsatz ihre Atemschutzgeräte nach Dillingen zum Reinigen bringt. Einen Tag später sei das zwar erledigt, sagt Schmidt, doch in der Zeit fehlt die Ausrüstung in Lutzingen. Und irgendjemand fährt wegen der Reinigung hin und her. Doch zwei Werkstätten mit einem Prüfstand für 35.000 Euro und zusätzlichen Wartungskosten könne man sich nicht leisten. Eine Idee könnten Tauschgeräte sein, sodass die Lutzinger einen Satz Atemschutzgeräte abgeben und gleich einen frisch gereinigten Satz wieder mitbekommen.

Ein weiteres Thema sei die aufwändigere Pflege der Kleidung oder die Prüfung der Schläuche. Allerdings hätte aktuell jede Wehr individuelle Systeme.

Zöschingen fährt seine Schläuche nach Wittislingen

An die Bürgermeister und Bürgermeisterin gewandt fragte Schmidt, ob sie Interesse an einem Arbeitskreis zusammen mit Wehren hätten. Gemeinsam könnte man dann darüber nachzudenken, ob man bestimmte Dinge nicht zentralisieren könnte. In Lauingen stehe ein neues Feuerwehrhaus an. Mit oder ohne Schlauchpflege? Auch in Syrgenstein stünden solche Fragen an. Die Pflege der Kleidung könnte man etwa an wenigen, gut ausgerüsteten Wehren ansiedeln.

Dillingens Landrat Leo Schrell (rechts) und Kreisbrandrat Frank Schmidt.
Foto: Landratsamt Dillingen

"Wir stehen vor teils gewaltigen Aufgaben", meinte Schmidt, "vielleicht fällt uns gemeinsam etwas Intelligentes ein. Wir könnten drüber nachdenken. Und im schlimmsten Fall lassen wir es sein." Steinwinter, auch Bürgermeister der Gemeinde Zöschingen, erklärte, seine Wehr fahre ihre Schläuche längst nach Wittislingen. Dort fände auch die Druckprüfung statt.

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Eine Syrgensteiner Idee kommt auch in Buttenwiesen gut an

Die VG Gundelfingen kümmere sich an einer Stelle um Schlauch-Reinigung, -pflege und prüfung, sagte Haunsheims Bürgermeister Christoph Mettel. "Wir haben auch eine gemeinsame Reinigung für die Anzüge. Es ist eine richtige VG-Lösung."

Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier warf die Idee eines Feuerwehrbedarfsplans für den ganzen Landkreis ein. Dann könnte man manches gemeinsam organisieren. Den Plan selbst sollte eine externe Firma entwerfen, dann täte man sich leichter. Eine kreisweite Empfehlung würde bei der Neubeschaffung von Geräten helfen, meine Syrgensteins Bürgermeisterin Mirjam Steiner. Das wäre für alle eine Erleichterung. Lob gab es dafür von Buttenwiesens Bürgermeisters Hans Kaltner. "Das ist eine super Idee. Wir haben sieben Feuerwehren in Buttenwiesen und haben selbst schon überlegt, was man die Beschaffung vereinfachen könnte. Eine Empfehlung vom Kreis wäre gut." Vor allem aber müssten die Feuerwehrleute das wollen, betonte Gemeindetagsvorsitzender Steinwinter, selbst aktiver Feuerwehrmann. "Klar ist: Es muss nicht jeder alles selber machen. "

Er verabschiedete im Namen des Gemeindetages am Ende der Sitzung Landrat Leo Schrell, der nur noch ein paar Wochen im Amt ist, für die lange und gute Zusammenarbeit. "Man sieht, wie gut das klappt." Der Abschied Schrells sei schade, aber verdient.

Es müssen mehr Sirenen her, auch im Kreis Dillingen

Ein Thema, das die Kommunen derzeit schon beschäftigt: Sirenen. Laut Wilfried Schober von der Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags in München, gibt es in der Landeshauptstadt keine einzige Sirene mehr. Weil aber die jüngsten Probealarme mit Alternativen wie etwa der Nina-App nicht geklappt hatte, will der Freistaat wieder mehr Sirenen installieren lassen. Laut Schober reichen die Zuschüsse dafür aber nicht aus.

Der Freistaat will wieder mehr Sirenen installieren lassen, doch so einfach ist das gar nicht. Das zeigen Beispiele aus dem Landkreis Dillingen.
Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

Außerdem gebe es im ganzen Land nur noch vier Firmen, die solche Geräte bauen. Die Betriebe seien nicht nur völlig ausgelastet, sondern würden auch unter den stockenden oder völlig ausgebliebenen Materiallieferungen leiden. Schobers Tipp an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: "Lassen Sie die Finger davon."

Bächingen hat einen Platz für die neue Sirene - aber keine Sirene

Der Dillinger Gemeindetag hat laut Steinwinter bereits Anträge seiner Mitglieder gesammelt, in der Hoffnung, dass das Förderprogramm verlängert wird. Bächingens Bürgermeister Siegmund Meck erklärte, seine Gemeinde hätte einen Gutachter beauftragt, einen Standort für die Sirene zu finden. Ergebnis: Eine Sirene reicht nicht. "Jetzt haben wir einen Standort gefunden und die Menschen fragen mich, wo die Sirene bleibt."

"Da passiert nix, vorerst", erwiderte Schober. "Ja, dann weiß ich ja jetzt Bescheid", so Meck ernüchtert. Zöschingen hätte auch einen Antrag gestellt, ergänzte Steinwinter, eine Antwort von der Regierung fehle bislang. "Der Antrag für die Sirene soll bis Ende des Jahres vergeben werden - aber wie denn ohne Förderbescheid? Das ist nur ärgerlich."

Eingangs hatte Schober Informationen über "uferlose" Thema Feuerwehr vorgestellt. Das betraf etwa den Kommandantenwechsel in Corona-Zeiten. Schobers Tipp: Der Gemeinderat bestellt einen Notkommandanten oder eine Notkommandantin, das sei schnell und unbürokratisch. Denn die Dienstzeit von sechs Jahren zu überschreiten sei rechtlich nicht möglich. Zudem empfahl Schober allen Gemeinden, einen Feuerwehrbedarfsplan aufzustellen. Das könne bei künftigen Zuschussanträgen hilfreich sein. Insgesamt gibt es in Bayern 315.000 aktive Feuerwehrmänner und -frauen in 7550 Vereinen und sieben Berufsfeuerwehren, sowie einige Betriebs- und Werksfeuerwehren.

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