Bernhardine Leinweber kann sich noch ganz genau an die Anfänge erinnern. Wie sie vor mehr als 20 Jahren vor den Besuchen der Freunde aus den französischen Partnergemeinden Marigné, Cherré und Soeurdres die Notfallzettel an die Gastfamilien ausgegeben haben. Schließlich kann man vieles, aber nicht alles mit Hand und Fuß klären. "In Lautschrift standen da Dinge drauf wie: Ich brauche einen Arzt. Oder: Ich möchte um 8 Uhr geweckt werden." Heute, zwei Jahrzehnte später, ist zumindest die Sache mit der Verständigung bedeutend einfacher geworden. Nicht nur, weil die Blindheimer in mehr als 20 Jahren bei unzähligen Begegnungen und Besuchen ihr altes Schulfranzösisch aufpoliert haben, sondern auch weil die Technik heute bei der Verständigung hilft. "Durch die heutigen Möglichkeiten mit Apps und Übersetzungsprogrammen ist vieles leichter geworden", sagt die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Blindheim.
Blindheim