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Schwimmen: Diese Schwimmbäder in der Region sind sanierungsbedürftig

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Diese Schwimmbäder in der Region sind sanierungsbedürftig

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    Das Bobinger Hallenbad steht auf der Liste der sanierungsbedürftigen Bäder.
    Das Bobinger Hallenbad steht auf der Liste der sanierungsbedürftigen Bäder. Foto: Fred Schöllhorn (Archivbild)

    Mehr als die Hälfte der staatlichen Schwimmbäder in Bayern sind sanierungsbedürftig oder stehen sogar vor der Schließung. Das teilte das bayerische Innenministerium auf Anfrage des SPD-Abgeordneten Markus Rinderspacher mit. Demnach gibt es in Schwaben 131 Frei- und Schwimmbäder unter staatlicher Aufsicht. Davon sind 77 Bäder, also fast 58 Prozent, sanierungsbedürftig. Privat betriebene Schwimmbäder wurden nicht erfasst.

    Welche Bäder das sind und wo sie liegen, zeigt die Karte. Bäder, die mit einem gelben Symbol markiert sind, gelten als (dringend) sanierungsbedürftig. Die Bäder mit rotem Symbol sind von der Schließung bedroht. Teilweise sind die Informationen des Inneministeriums überholt. So ist beispielsweise das Eichwaldbad in Lindau, das als "Bad mit drohender Schließung" eingestuft ist, mittlerweile abgerissen. Stattdessen soll dort eine Thermenlandschaft entstehen.

    Am schlechtesten geht es den Bädern in der Oberpfalz

    Mit 58 Prozent sanierungsbedürftiger Bäder liegt Schwaben bayernweit im Durchschnitt. Am schlechtesten steht es um die Bäder in der Oberpfalz. Dort müssen knapp 72 Prozent der Bäder saniert werden. Am besten geht es Oberbayern, aber auch dort sind mehr als die Hälfte der kommunal betriebenen Bäder (51 Prozent) auf der Liste des Innenministeriums.

    Um alle Bäder in Bayern zu sanieren, müssten laut Innenministerium fast 1,03 Milliarden Euro aufgebracht werden.

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