Im Jahr 2020 soll das Münchner Volkstheater umziehen. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Nachdem der Stadtrat im Dezember die Weichen für einen Theaterneubau auf dem Viehhofgelände gestellt hat, stecken Intendant Christian Stückl und sein Cheftechniker Carsten Lück mitten in der Planung.
Pachtvertrag für das jetzige Volkstheater läuft aus
Bauherr des Projekts ist die Stadt München. "Die Baukosten werden zusammen mit der Vorplanung ermittelt, danach wird der Stadtrat ein Budget für das Bauvorhaben festlegen", sagte Kulturrefent Hans-Georg Küppers. Er will dem Stadtrat "demnächst" vorschlagen, dass das Kommunalreferat einen externen Dienstleister beauftragt. "In einem Wettbewerb könnte die beste Umsetzungsvariante ermittelt werden." Der Pachtvertrag mit dem Bayerischen Fußballverband - das Volkstheater befindet sich in einer umgebauten Turnhalle - läuft 2020 aus und soll nicht verlängert werden.
Das Haus platze aus allen Nähten, sagte Stückl. Es gibt zu wenig Platz für Lager und Werkstatt. Zudem fehlen Schnürboden, ein Aufzug für Rollstühle, Probenräume und eine Tiefgarage. "Wir sind gewachsen, wir machen mehr Vorstellungen." Deswegen soll das neue Theater eine zweite Bühne und größere Zuschauerräume bekommen. dpa/lby