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Stärkere Kooperation mit LMU München: Warum KJF Augsburg "fremdgeht"

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Stärkere Kooperation mit LMU München: Warum KJF Augsburg "fremdgeht"

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    Die Augsburger KJF Klinik Josefinum kooperiert künftig stärker mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.
    Die Augsburger KJF Klinik Josefinum kooperiert künftig stärker mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Foto: KJF

    Seit 2013 ist die KJF Klinik Josefinum akademisches Lehrkrankenhaus – allerdings nicht der Uniklinik Augsburg, die erst seit 2019 universitäre Ausrichtung hat, sondern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Man pflege auch mit dem UKA eine „enge und kollegiale Zusammenarbeit in spezifischen Themenbereichen“, sagt Thomas Völkl, Ärztlicher Direktor am Josefinum. Nun stärkt sein Haus aber die Kooperation mit der Münchener „Konkurrenz“.

    Augsburger KJF Klinik Josefinum ist Lehrkrankenhaus der LMU München

    Konkret erweitert das Josefinum ab März sein Lehrangebot für LMU-Studentinnen und -Studenten. Neben dem bereits etablierten Fachbereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie stehen den angehenden Medizinerinnen und Medizinern für ihr Praktisches Jahr (PJ) ab sofort auch die Fachbereiche Kinder- und Jugendmedizin sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe zur Auswahl. Sie absolvieren Seminare und Lehrvisiten, sind aber auch als Teil des ärztlichen Teams in den klinischen Alltag eingebunden. Das PJ ist der letzte Abschnitt des Medizinstudiums. Dabei sollen die Studentinnen und Studenten insbesondere praktische Erfahrungen im Klinik-Alltag sammeln.

    Geburtshilfe und Kinderpsychiatrie: Auch Patienten sollen profitieren

    Auch für Patientinnen und Patienten soll die vertiefte Kooperation Vorteile bieten, wie Völkl betont. Einerseits werde die „ärztliche Ressource“ auf den Stationen verstärkt. Andererseits rücke man als Fachkrankenhaus „noch mal näher an die Universitätsmedizin heran, da sich neue Kooperationsmodelle ergeben“. So erhielten Patientinnen und Patienten etwa Zugang zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren der LMU, die „an der Spitze von Forschung und Medizin“ stünden. Dies gelte insbesondere für sehr seltene Erkrankungen. Das Josefinum ist das geburtenstärkste Krankenhaus in Bayern. (kmax)

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