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Schwaben und Türkspor dominant

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Schwaben und Türkspor dominant

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    Schwaben und Türkspor dominant
    Schwaben und Türkspor dominant

    Pavlos Mavros und Jürgen Reitmeier haben dieser Tage geschäftlich miteinander zu tun. Mavros beflockt Trikots, Reitmeier kümmert sich als Fußball-Abteilungsleiter um die Ausstattung seiner Kicker. Neben den Trikots haben die beiden ein weiteres Thema gemein, über das sie plaudern können: die Fußball-Landesliga Südwest. Mavros führt als Trainer von Türkspor Augsburg das Klassement nach vier Spieltagen an, Reitmeier steht mit Aufsteiger TSV Schwaben unmittelbar dahinter auf Platz zwei. „Das ist doch super, wenn zwei Augsburger Klubs ganz oben stehen“, sagt Mavros und verteilt Komplimente an den Konkurrenten aus der Nachbarschaft. Der Erfolg der Schwaben komme nicht von ungefähr, erklärt der 43-Jährige.

    Der seiner Mannschaft ebenso wenig. Dahinter stecke Arbeit, betont der Trainer. Dass es über die gesamte Saison hinweg so weitergeht, bezweifelt Mavros. „Es werden mit Sicherheit auch Tiefen kommen.“ Beim jüngsten 2:0 in Mering überzeugte Türkspor in Unterzahl. Patrick Wurm sah wegen einer Notbremse die Rote Karte und wird heute Abend zuhause gegen den Tabellendritten TSV Gilching (18.30 Uhr) und am Sonntag in Nördlingen fehlen. Der Kader wird noch dünner. Viel Qualität, zu wenig Quantität – so lässt sich sein Zustand beschreiben. Mavros kündigt an, man werde personell nachrüsten.

    Keinerlei Kaderprobleme hat hingegen der TSV Schwaben. Trainer Sören Dreßler kann es sich leisten, Neuzugänge wie Stefan Strohhofer auf die Bank zu setzen. Der Aufsteiger hat einen optimalen Start hingelegt. Obwohl er ein Spiel weniger absolviert hat, steht er mit neun Punkten aus drei Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach dem 3:0 gegen den SV Raisting stellte TSV-Trainer Sören Dreßler, 40, seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus: „Es gibt wenig auszusetzen, nur die Chancenverwertung können wir verbessern.“ Seine Spieler zeigten Tempo und kombinierten variantenreich.

    Am heutigen Mittwoch wartet auf die Augsburger ein erster Härtetest im regionalen Derby beim TSV Aindling (19 Uhr). Schwaben-Abteilungsleiter Reitmeier erwartet ein intensives Spiel mit harten Zweikämpfen. „Da müssen wir kämpferisch dagegenhalten“, betont er. Minimalziel sei ein Punkt, mit leeren Hände wolle man nicht nach Hause fahren. (joga, hw)

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