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Handball: Blinddarm-OP statt Bescherung

Handball

Blinddarm-OP statt Bescherung

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    Nichts wurde es aus der erhofften Bescherung für die Bayernliga-Männer des TSV Haunstetten beim HC Sulzbach-Rosenberg: Die Rot-Weißen mussten sich aufgrund schwacher Wurfleistungen mit 24:27 (11:11) geschlagen geben, überwintern dennoch auf einem respektablen vierten Platz.

    Die Hiobsbotschaft kam für Haunstettens Trainer Mesch bereits vor dem Match in der Oberpfalz: Torjäger Stefan Tischinger musste sich die Nacht zuvor einer Notoperation am Blinddarm unterziehen und fiel damit ebenso auf der Halblinks-Position aus wie Stefan Volmering. Mesch war somit wie schon in fast allen Partien der Vorrunde gezwungen, sein System umzustellen, und agierte abwechselnd mit Horner oder Schnitzlein an dieser Stelle.

    38 gute Chancen vergeben

    Der entscheidende Knackpunkt an diesem Tag offenbarte sich für die Rot-Weißen relativ schnell – die mangelhafte Chancenverwertung: Insgesamt 38 Mal scheiterte man an eigener Unzulänglichkeit oder am bärenstarken Torhüter der Gastgeber, Mile Matjevic. Nach dem 11:11 zur Pause lag Haunstetten dennoch bei Überzahl kurze Zeit später mit 13:11 in Front, als acht Fehlwürfe in Folge die Sulzbacher auf die Siegerstraße brachten. Über 18:15 und 24:21 hielt der Aufsteiger schließlich beide Zähler fest. „Sehr ärgerlich, zumal wir bis zum Abschluss vieles richtig gemacht haben. Gut, dass wir jetzt ein paar Tage Zeit haben, die Sache zu verdauen“, lautete der enttäuschte Kommentar von TSV-Trainer Mesch. (hv)

    TSV Haunstetten D. Fischer, Rothfischer (Tor); Horner (6), Bause (5/2), Zimmerly, Schaudt, Schnitzlein (je 3), Smotzek, Wiesner (je 2), Albrecht, Jordan

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