Der Bau des Bahnhofsvorplatzes am Westausgang des Augsburger Bahnhofstunnels wird noch länger auf sich warten lassen. Ein Bau parallel zu den frühestens ab Mitte 2026 vorgesehenen Tram-Gleisarbeiten in der Rosenaustraße ist ausgeschlossen, weil die Stadt die bisherigen Planungen für den Platz womöglich über den Haufen werfen muss. Zudem werden die bisher zurückgelegten 13 Millionen Euro für die beiden Bahnhofsvorplätze für dringlichere Maßnahmen benötigt.
Augsburg
Die fragwürdige Planung rund um die "Augsburger Mobilitätsdrehscheibe" geht munter weiter und gibt sich regelmäßig selbst eine neue Existenzberechtigung. Nachdem man die Tramgleise unter einem irrsinnigen Aufwand näher an die Bahngleise der DB geholt hat, sollen zukünftig die Umsteigewege für die Nutzer von Bussen deutlich länger werden. Das lustigste an der Realsatire: Die Busse fahren nach dem Halt am glorreichen neuen Terminal direkt seitlich am Bahnhofsgebäude vorbei. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Flixbusse dieses Terminal nicht nutzen dürfen. Wer wohl dieses Unternehmen als lästige Konkurrenz ansieht und Einfluss auf die Politik genommen hat?
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