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Live-Gespräch: Was Oberhausen zu bieten hat und wie ein Festival entsteht

Live-Gespräch

Was Oberhausen zu bieten hat und wie ein Festival entsteht

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    Brechtfestivalleiter Julian Warner bei der Programmpräsentation 2024 im ehemaligen Möbelhaus Lederle.
    Brechtfestivalleiter Julian Warner bei der Programmpräsentation 2024 im ehemaligen Möbelhaus Lederle. Foto: Richard Mayr

    Die Vorbereitungen laufen gerade auf Hochtouren, das Brechtfestival naht. Der künstlerische Leiter Julian Warner präsentiert seine zweite Ausgabe vom 23. Februar bis zum 3. März in Augsburg. Wie viel Aufwand und Arbeit hinter einem solchen Festival stecken, wann die Planungen beginnen, welche Probleme auftreten können und natürlich auch, was die Festivalbesucher in diesem Jahr zu erwarten haben, all das sind Fragen, die wir Julian Warner am Mittwoch, 21. Februar, um 18 Uhr in der AZ-Heimatwelt (Maximilianstraße 3) stellen wollen. Dann heißt es zum zweiten Mal "60 Minuten mit..." und zu Gast ist dann eine Stunde lang der Brechtfestivalleiter. 

    Julian Warner hat es sich für seine Festivalausgaben zur Aufgabe gemacht, in verschiedene Augsburger Stadtteile zu gehen. In diesem Jahr steht Oberhausen im Fokus. Im Gespräch mit Richard Mayr von der Journal- und Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen wird es auch darum gehen, wie er sich dem Stadtteil genähert hat, welche Erfahrungen er dort gemacht hat, was für ein Augsburg er in Oberhausen kennengelernt hat.

    Julian Warner ist zu Gast bei "60 Minuten mit..."

    Die Festivalzentrale 2024 wird das ehemalige Möbelhaus Lederle sein, ein großer ehemaliger Textilbau mit langer Geschichte. Erst Spinnerei, dann Teil des Dierig-Konzerns, später Möbelhaus. Mittlerweile gibt es ein Konzept für das ganze Areal. Der Industriebau soll weichen, Wohnbebauung kommen. Während des Brechtfestivals haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das untere Stockwerk noch einmal zu betreten. Dort soll zehn Festivaltage lang Brechts Kraftklub einziehen, ein Projekt, an dem viele Vereine beteiligt sind und Körper, aber auch Geist ertüchtigt werden sollen. Auch darüber soll Warner Auskunft geben. Und natürlich auch, wie er zu seinem diesjährigen Motto "No future" gekommen ist.

    Julian Warner ist ein deutsch-britischer Künstler und Kurator. Geboren ist er 1985. Von 2023 bis 2025 ist er künstlerischer Leiter des Brechtsfestivals Augsburg. Als Musiker veröffentlicht er unter dem Alias Fehler Kuti Popmusik und Performances. Er kuratierte Performing Arts Festivals für die Münchner Kammerspiele und die Berliner Sophiensaele. 2021 entwarf er für das internationale Theaterfestival Spielart ein Großprojekt im öffentlichen Raum zu gegenwärtigen Diskursen der Angst.

    Das Gespräch "60 Minuten mit Julian Warner" findet am Mittwoch, 21. Februar, um 18 Uhr wieder in dem familiären Rahmen der AZ-Heimatwelt statt. Dort ist Platz für 30 Zuschauerinnen und Zuschauer. Eintrittskarten dafür gibt es im Internet auf Reservix, sie kosten drei Euro.

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