Dieser Bestsellerautor kam bislang selten allein. „Wenn Ende gut, dann alles“ heißt das Solo-Debüt des Schriftstellers Volker Klüpfel, mit dem er am Freitag, 21. März, beim Literaturabend der Augsburger Allgemeine und der Stadtbücherei zu Gast ist und ab 19 Uhr sein neues, skurriles Ermittlerduo vorstellen wird: Die erstaunliche Svetlana aus der Ukraine, die russische Literatur und Detektivgeschichten liebt, außerdem für den Schriftsteller Tommi Mann, Typ netter tölpeliger Chaot, sein Wohnmobil putzt. Der will mit einem Thriller groß rauskommen, mehr als ein paar Seiten mit kruder Handlung hat er aber bislang nicht zusammengebracht. Die Beiden tun sich zusammen, als sie ein Kind aufgabeln, das im Wald ausgesetzt wurde.
Mit seinem ersten Solowerk ist der Allgäuer Autor, zusammen mit Michael Kobr bekannt geworden durch die Kluftinger-Krimis, bereits wieder in der Bestsellerliste vertreten. Wie fühlt es sich an einen Roman komplett alleine zu schreiben? Wie viel Spaß hat er selbst beim Verfassen seiner Dialoge? Was plant er für seine neuen Serienhelden? Und: Wie hält er es selbst mit dem Campen? Mit AZ-Kulturredakteurin Stefanie Wirsching wird Klüpfel im Foyer der Stadtbücherei über den ersten Fall des ungewöhnlichen Duos und seine Arbeit sprechen.
Die Bücher für den Salon: „Air“, „Stadt der Hunde“ und „Unter Grund“
Anschließend wird wie immer im Literarischen Salon über besondere Romane des Frühjahrs diskutiert. Auf der Bühne debattieren der Buchblogger Marius Müller, der Buchhändler Kurt Idrizovic sowie Veronika Lintner und Richard Mayr (von der Kultur- und Journalredaktion der Augsburger Allgemeinen).
Gesprochen wird über folgende drei Bücher: Der Roman „Air“ von Literaturstar Christian Kracht, in dem ein Schweizer Inneneinrichter erst nach Norwegen reist, dann aufgrund einer Sonneneruption in eine Parallelwelt geschleudert wird. Nach Israel führt der Roman „Stadt der Hunde“ von Leon de Winter. Hauptfigur ist ein niederländischer Gehirnchirurg, der um eine riskante Operation gebeten wird. Im Debütwerk „Unter Grund“ erzählt Annegret Liepold von einer Jugend auf dem fränkischen Land in den Nullerjahren und wie eine Sechzehnjährige ins rechtsradikale Milieu gerät.
Außerdem gibt es an diesem Abend Lese-Empfehlungen für den Nachwuchs. AZ-Kulturredakteurin Birgit Müller-Bardorff wird kurz wichtige Romane für junge Leserinnen und Leser vorstellen. (AZ)
Info: Der Literaturabend mit Volker Klüpfel findet am Freitag, 21. März, um 19 Uhr im Foyer der Augsburger Stadtbücherei statt. Er wird von der Augsburger Allgemeinen und der Stadtbücherei veranstaltet. Die Karten kosten 12 Euro und sind zu erhalten bei der Buchhandlung am Obstmarkt sowie an allen bekannten Reservix-VVK-Stellen.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Registrieren sie sichSie haben ein Konto? Hier anmelden