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Anregender Ballettabend in Augsburg: Kritik zu „New Comer“

Staatstheater

Familienaufstellung im Häkellook: Ballett-Premiere »New Comer«

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    Chaos und Nonsens in familiären Alltagssituationen zeigt Mateo Mirdita in seiner Choreografie „DaDa Fam“.
    Chaos und Nonsens in familiären Alltagssituationen zeigt Mateo Mirdita in seiner Choreografie „DaDa Fam“. Foto: Jan-Pieter Fuhr

    Tief hinein geht der neue Ballettabend am Staatstheater Augsburg: Im Mittelpunkt von „New Comer“ auf der Brechtbühne stehen die Gedanken und Emotionen, die das Innere der Figuren aufwühlen. Drei Tänzer des Ballett Augsburg zeigen in der Brechtbühne, dass sie auch als Choreografen über prägnanten Ausdruck und innovative Ideen verfügen. Zum achten Mal gibt damit Ballettchef Ricardo Fernando Mitgliedern seiner Kompanie die Gelegenheit, mit eigenen Arbeiten an die Öffentlichkeit zu treten. Ein beliebtes Format nicht nur bei den Tänzern und Tänzerinnen, die sich damit schon einmal auf mögliche Berufswege nach der aktiven Bühnenkarriere vorbereiten können, sondern auch beim Publikum, das auf diese Ballettabende mit großem Zuspruch reagiert (es gibt wieder nur noch einige Restkarten). Seit einigen Jahren schon konzentriert sich das Format auf drei Choreografien, was der Aufführung eine größere Dichte verschafft als in den Ausgaben, in denen mehrere Tänzerinnen und Tänzer sich ausprobieren durften und dabei nicht immer echte Bühnenreife zeigten. Aber wie schon im letzten Jahr ging dies in der neuesten „New Comer“-Ausgabe auf Kosten der weiblichen Kompanie-Mitglieder. Verfolgen die Augsburger Tänzerinnen diesbezüglich keine Ambitionen?

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