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Corona-Pandemie: Wie die Gesundheitsämter im Kampf gegen Corona verzweifeln

Corona-Pandemie

Wie die Gesundheitsämter im Kampf gegen Corona verzweifeln

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    Angehörige der Bundeswehr unterstützen Mitarbeiter der Gesundheitsämter bei der telefonischen Kontaktnachverfolgung und Information in der Corona-Pandemie.
    Angehörige der Bundeswehr unterstützen Mitarbeiter der Gesundheitsämter bei der telefonischen Kontaktnachverfolgung und Information in der Corona-Pandemie. Foto: Silvio Wyszengrad

    Seit Wochen arbeiten die Gesundheitsämter in der Republik am Limit. Erst Anfang Dezember haben 60 Gesundheitsämter eine Überlastungsanzeige ans Robert-Koch-Institut geschickt, womit sie ganz offiziell erklären, dass sie in der Corona-Pandemie ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Neben der vielerorts immer noch dünnen Personaldecke dürfte auch die mangelhafte technische und digitale Ausstattung vieler Behörden für die Überlastung eine Rolle spielen. Labormeldungen per Fax, selbstentwickelte Datenbanken oder fehlende Lizenzen erschweren die Arbeit der Corona-Detektive in der Nachverfolgung. Ein bundesweiter Systemwechsel mit einer einheitlichen Software soll nach den Wünschen von RKI und Bundesregierung Abhilfe schaffen – doch Experten zweifeln an der Umsetzbarkeit.

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