Der FC Augsburg bei der TSG Hoffenheim: vier Fakten zum Spiel
Der 27. Spieltag der Saison 2024/25 steht an und FC Augsburg reist zur TSG Hoffenheim. Es ist das 40. Aufeinandertreffen der Vereine. Wir haben die Fakten zum Spiel am Samstag, 29. März 2025.
Ein Bild aus alten Tagen: Als der FCA erstmals die TSG im Rosenaustadion empfing, konnten die Augsburger mit 3:2 gewinnen.Foto: Fred Schöllhorn
Die zuletzt so auswärtsstarken Augsburger (vier Siege, zwei Remis) wollen bei den heimschwachen Hoffenheimern (zuletzt fünf Unentschieden, vier Niederlagen) ihre Serie ausbauen und weiter nach oben in der Tabelle klettern. Die beiden Mannschaften standen sich bisher 39 Mal gegenüber - und das in drei verschiedenen Ligen. Den Auftakt machte im Oktober 2002 ein 1:1-Unentschieden im Kraichgau, in der Saison 2007/08 sah man sich in der 2. Bundesliga wieder. Und seit dem FCA-Aufstieg 2011 begegnet man sich regelmäßig im Oberhaus. Dazu kommen zwei Begegnungen im DFB-Pokal.
Die derzeitige Stärke des FCA baut vor allem auf die Defensive: Die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft - die Bayern haben einen Punkt mehr geholt - hat in den vergangenen neun Partien lediglich zwei Gegentreffer zugelassen. Zu Vergleich: Die Bayern mussten elf Bälle aus dem Netz fischen, Gegner Hoffenheim kommt auf 14 Gegentreffer und die beiden anfälligsten Mannschaften, Bremen und Kiel, mussten je 21 Tor hinnehmen.
FCA in Heidenheim: Vier Fakten zur Begegnung
Hoffnung Rückrunde: Während beim Rückrundenzweiten FC Augsburg derzeit alles bestens läuft, ist man in Hoffenheim nicht ganz so zufrieden. Immerhin: Während die TSG nach der ersten Saisonhälfte mit 14 Punkten auf dem Relegationsplatz stand, konnten in der Rückrunde bereits zwölf Zähler eingefahren werden. Mittlerweile hat der derzeitige Tabellen-14. sechs Punkte Abstand auf Rang 16 aufbauen können, dass aber doppelt so viele Niederlagen (12) wie Siege (6) in der Bilanz stehen, kann niemanden zufriedenstellen.
Hin und her: Jüngste Wechseltätigkeit zwischen TSG und FCA war die Leihe von Mergim Berisha. Der Stürmer hatte 2022/23 als Leihspieler von Fenerbahce Istanbul eine starke Saison bei den Fuggerstädtern gespielt und kam zu zwei Einsätzen in der Nationalmannschaft. In der Folge verpflichtete der FCA Berisha fest und verkaufte ihn ligaintern an die TSG Hoffenheim weiter. Dort konnte er sich allerdings nicht durchsetzen, im November 2023 verletzte er sich auch noch schwer am Kreuzband. Auch in der laufenden Spielzeit konnte sich der Angreifer keinen Stammplatz erspielen. Im Januar wurde schließlich die Rückkehr nach Augsburg realisiert – wo Berisha aufgrund einer weiteren Verletzung allerdings noch auf seinen ersten Einsatz wartet.
Kleine Serie: Vor dem letzten Spieltag konnte die TSG sich mit einer kleinen Serie Luft im Abstiegskampf beschaffen. Vier Spiele in Folge blieb man unbesiegt und konnte dank zweier Siege und zweier Unentschieden acht Punkte einsammeln. Zuletzt folgte aber eine Enttäuschung: Beim FC St. Pauli musste man sich mit 0:1 geschlagen geben.
Der erste Wechsel: Außer Berisha war bisher nur ein einziger Spieler vom Lech in den Kraichgau gewechselt: Konstantinos Stafylidis. Der griechische Linksverteidiger war 2015 von Bayer Leverkusen nach Augsburg gewechselt und kam bis 2019 auf 52 Einsätze und fünf Tore für die Mannschaft vom Lech. Dann folgte der Wechsel nach Hoffenheim, wo Stafylidis auch verletzungsbedingt in zwei Jahren bei nur neun Partien zum Einsatz kam. Nach einer einjährigen Leihe nach Bochum wurde er dann 2022 vom VfL verpflichtet.