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Die geheimnisvolle Geschichte des Unteren Schlösschens in Leitershofen

Stadtbergen

Als das Untere Schlösschen in Leitershofen von Franzosen bewohnt war

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    Ein geschichtsträchtiges Anwesen: das Untere Schlösschen in Leitershofen.
    Ein geschichtsträchtiges Anwesen: das Untere Schlösschen in Leitershofen. Foto: Heinz Münzenrieder

    Es vermittelt Leitershofer Idendität: das spätbarocke Untere Schlösschen. 1775 errichtet war es meist im Besitz von Augsburger Patrizier- und Ratsfamilien. Eine Erwähnung im Buch der großen Kirchengeschichte ist das jetzt zu Stadtbergen gehörende Leitershofen wegen dieser historischen Immobilie allemal wert: Am 2. Oktober 1794 versammelte im Gartenhaus des Unteren Schlösschens der französische Adelige und Priester Francois von Tournely seine Getreuen. Sie waren alle aus dem revolutionären Frankreich hierhergekommene Emigranten und gelobten, in Anlehnung an das Gelübde der damals vorübergehend verbotenen Jesuiten, dem Papst unbedingten Gehorsam. Sie nannten sich „Gesellschaft zum Heiligen Herzen Jesu“. Einige Tage später bekräftigten sie diesen Bund am Grab des Heiligen Ulrich in der Augsburger Ulrichsbasilika.

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