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Gersthofen
21.10.2010

Die Supernase mit dem Nippel durch die Lasche

Noch an der Bühne der Gersthofer Stadthalle stürzten sich die Autogrammjäger auf Mike Krüger. Fotos: Sebastian Hrabak
3 Bilder
Noch an der Bühne der Gersthofer Stadthalle stürzten sich die Autogrammjäger auf Mike Krüger. Fotos: Sebastian Hrabak

Seit 35 Jahren steht Mike alias Michael Friedrich Wilhelm Krüger schon auf der Bühne. Dass man dem mittlerweile 58-jährigen Entertainer diese Routine ansieht, zeigte sich am Mittwochabend in der Stadthalle Gersthofen. Denn dort präsentierte der in Hamburg wohnende Komiker sein neues Bühnenprogramm "Is das Kunst, oder kann das weg?" im nicht ganz voll besetzten kleinen Saal vor ungefähr 250 begeisterten Zuschauern. Von Sebastian Hrabak

Gersthofen Seit 35 Jahren steht Mike alias Michael Friedrich Wilhelm Krüger schon auf der Bühne. Dass man dem mittlerweile 58-jährigen Entertainer diese Routine ansieht, zeigte sich am Mittwochabend in der Stadthalle Gersthofen. Denn dort präsentierte der in Hamburg wohnende Komiker sein neues Bühnenprogramm "Is das Kunst, oder kann das weg?" im nicht ganz voll besetzten kleinen Saal vor ungefähr 250 begeisterten Zuschauern.

Das spärliche Bühnenbild zeigte ein paar Umzugskartons, aus denen er immer wieder allerlei Gerümpel zog. Anhand dieser Utensilien führte Krüger durch ein kurzweiliges rund zwei Stunden dauerndes Rahmenprogramm, ohne natürlich seine Evergreens "Der Nippel", "Mein Gott Walter" oder "Ich bin Bundeswehrsoldat" zu vergessen.

Doch der Blödelbarde trällerte mit Gitarre oder Mundharmonika nicht nur stoisch seine Lieder, die es immer wieder in die deutsche Hitparade geschafft haben. Er suchte stattdessen mit viel Witz und noch mehr Hamburger Flair und Stimme das anfangs etwas zurückhaltende Publikum für sich zu gewinnen.

Kalauer über seine Frau, die nicht Autofahren kann, gehörten genauso zum Programm wie Anekdoten von seinen unzähligen Kneipentouren. "Ich trinke in letzter Zeit nicht mehr so viel. Ich trinke nur noch, wenn ich schlecht drauf bin, oder wenn ich fröhlich bin", sagte er, "Alkohol ist aber keine Lösung - sondern ein Destillat." Die Folge: Lacher und Gejohle beim Publikum.

Auch über sich selbst geizte er, wie es sich für einen Komiker gehört, nicht an Späßen. Ob mit seinem Alter, seinem mittlerweile von blonder Mähne aus dem Jahr 1975 zu straff nach hinten gekämmten und leicht schütter gewordenem Haupthaar oder seiner obligatorischen Nase, die ihm zusammen mit Entertainer Thomas Gottschalk in "Die Supernasen" den größten Erfolg im Fernsehen beschert hat - Mike Krüger hat selbst nach 35 Jahren nicht verlernt, über sich zu lachen.

Seitenhiebe auf Stars und Sternchen

Doch nicht nur über sich riss der Großmeister der deutschen Comedy genüsslich Witze. Ebenso bekamen andere deutsche Stars und Sternchen wie Dieter Bohlen, Lothar Matthäus, Verona und Franjo Pooth oder deutsche Politiker wie Gerhard Schröder und Joschka Fischer ihr Fett weg.

So nannte er Franjo seinen Finanzberater und zitierte einige urkomische Aussprüche von Fußball-Legende Matthäus. Krüger versuchte aber auch besinnliche Töne anzustimmen und stellte die Frage in den Raum, was Schmetterlinge im Bauch hätten, wenn sie verliebt seien, oder warum Pizzaschachteln unbedingt viereckig sein müssten.

Nach drei Zugaben und dem letzten noch fehlenden Superhit "Bodo mit dem Bagger" verabschiedete sich ein Mike Krüger vor einem stehenden Publikum, der nach Jahrzehnten im Showgeschäft zwar etwas gezeichnet aussieht, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

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