Ein wichtiger Schritt Richtung ersehnter Aufstieg gelang den Aichacher Tischtennisherren vergangenen Sonntag in Günzburg. Beim Tabellensechsten der Landesliga Westsüdwest siegten die Paarstädter mit 9:1 und bauten damit ihr Punktekonto auf 26:2 Zähler aus.
Doch so deutlich, wie das Ergebnis scheint, war der Spielverlauf beileibe nicht. Bereits Ende der Woche war klar, dass der TSV krankheitsbedingt auf zwei Stammspieler verzichten musste. Dafür kam der frisch gebackene bayerische Meister der 65er-Senioren, Matthias Löw, zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Und wie wichtig ein großer Erfahrungsschatz im Tischtennissport ist, zeigte sich in dieser Partie im Besonderen. Sowohl Löw als auch Aichachs Nummer eins, Manfred Pielmeier, konnten sich auf die speziellen Spielbedingungen gut einstellen und gewannen ihre beiden Einzel jeweils ohne Satzverlust mit 3:0.
Dazu zeigte der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Sebastian Steckermeier eine kämpferisch und spielerisch hervorragende Leistung. Der Lohn waren zwei hart umkämpfte Fünfsatzerfolge gegen die beiden unangenehm zu bespielenden Günzburger Materialakteure. Und auch der vierte Mann im Bunde, Markus Vogler, steuerte zwei Einzelerfolge zum Auswärtssieg bei, wenn auch mit deutlich mehr Mühe als erwartet. In beiden Partien musste der Wahl-Pöttmeser über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, bevor er jeweils den Tisch als Sieger verlassen konnte. Den einzigen Gegenpunkt mussten die TSV-Akteure in den Eingangsdoppeln hinnehmen. Während Pielmeier/Vogler in vier Sätzen ihre Bilanz auf 10:0 ausbauten, mussten Steckermeier/Löw nach einem 1:3 ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.
Am kommenden Samstag empfangen die Aichacher in der heimischen Edith-Stein-Schulturnhalle zu gewohnter Zeit (17 Uhr) den Kissinger SC. (mv)
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