Herr Sponer, bei den Schiedsrichtern läuft es. Bayernweit gibt es so viele Unparteiische wie seit vier Jahren nicht mehr. Sie haben in der Gruppe Ostschwaben in diesem Jahr die 200-Mitglieder-Marke geknackt. Hat sich die Kampagne des Verbandes also ausgezahlt?
SPONER: Die Kampagne ist ja grundsätzlich gut gemeint, aber sie glauben doch nicht ernsthaft, dass jemand Schiedsrichter wird, nur weil er wo ein Plakat gesehen hat. Dazu gehört viel mehr. Man muss viel Zeit in junge Schiedsrichter investieren, angefangen bei der Suche bis hin zur Ausbildung und Förderung. Sonst sind die bald wieder weg und wir stehen da wie zuvor.
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