Startseite
Icon Pfeil nach unten
Aichach
Icon Pfeil nach unten
Lokalsport
Icon Pfeil nach unten

BOL: Man ist gewarnt

BOL

Man ist gewarnt

    • |
    Eine ganz enge Partie lieferten sich der FC Königsbrunn (in Blau) und der FC Affing (von links Torhüter Markus Gail und Alexander Chetschik) im August.
    Eine ganz enge Partie lieferten sich der FC Königsbrunn (in Blau) und der FC Affing (von links Torhüter Markus Gail und Alexander Chetschik) im August. Foto: Foto: Radloff

    Affing Ende November, Anfang Dezember ist die Zeit, in der zurückgeblickt wird. Auf das vergangene Jahr, die abgelaufene Spielzeit. Nur bei wenigen Vereinen fällt das Resumee so zwiegespalten aus, wie beim FC Affing. Dem Abstieg aus der Landesliga im Sommer steht beim Tabellenführer der Bezirksoberliga eine beeindruckende Herbstrunde gegenüber.

    Was überwiegt nun? Der Frust über den Abstieg oder der Stolz über die Glanzleistungen der vergangenen Wochen: „Eindeutig das Zweite“, sagt FCA-Trainer Stefan Tutschka. „Die vergangene Saison war relativ schnell abgehandelt. Wir haben die Möglichkeit genutzt für einen Neuanfang.“ Und wie. Zehn Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Stefan Tutschka mittlerweile auf den ärgsten Verfolger TSV Mindelheim. Feierte vor eigenem Publikum in acht Spielen acht Siege. Eine Hammerbilanz, die auch im letzten Spiel des Jahres gehalten werden soll.

    Am Sonntag (14 Uhr) ist der FC Königsbrunn zu Gast. Genau die Mannschaft, die dem FCA im August den ersten Verlustpunkt der BOL-Saison zufügte: „Das wird kein Selbstläufer, ein ganz schwieriges Spiel“, sagt der Übungsleiter. „Königsbrunn hat eine gute Mannschaft. Das mussten wir schon in der Hinrunde feststellen.“ 0:0 hieß es damals. Eine von zwei Begegnungen, in denen die beste Offensive der Liga ohne eigenen Torerfolg blieb: „Das haben meine Jungs sicher nicht vergessen“, sagt Tutschka.

    Die Niederlage des Gegners passt Tutschka gar nicht

    Dennoch: Der Übungsleiter erwartet ein ganz heißes Duell. Warnt vor einem Gegner, der nichts zu verlieren hat und nach dem Trainerwechsel – vor zehn Tagen übernahm Didi Führmann das Amt beim Tabellenelften – alles in die Waagschale legen wird, um aus Affing zumindest einen Zähler mit nach Hause zu nehmen: „Es hat mir gar nicht gepasst, dass Königsbrunn am Wochenende 0:2 verloren hat“, sagt der 45-Jährige. „Ein schlechter Einstand für meinen Kollegen, der sicher nicht mit zwei Niederlagen in die Winterpause gehen will. Die werden alles versuchen, um zu punkten.“

    Beim FCA sieht es dagegen momentan nicht ganz rosig aus. Die lange Saison ist auch bei Affings jungen Wilden nicht ohne Spuren vorbeigegangen. Maris Kefer, Stephan Nießeler, Armin Feiler, Thomas Brunner und Maximilian Löw – alle plagten sich unter der Woche mit Blessuren. Für die meisten wird es zu einem Einsatz am Sonntag reichen. Außer für zwei. Abwehrspieler Brunner quält sich schon seit Wochen mit einem Muskelfaserriss. Er testet am Sonntag, ob es für einen Einsatz reicht. Ähnlich sieht es bei Maximilian Löw aus. Der Torjäger musste das Donnerstagstraining früh abbrechen. Tendenz – er fällt aus. „Man merkt die lange Saison“, sagt auch Tutschka. „Deswegen bin ich auch froh, wenn wir jetzt endlich in die Pause gehen.“

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden