Pro: Bürohunde sind wertvolle Kollegen
Hunde können im Büro für gute Laune sorgen. Allein durch ihre unvoreingenommene, gutmütige und manchmal auch tollpatschige Art gelingt es ihnen meist schnell, selbst Hunde-Skeptiker von sich zu überzeugen. Natürlich ist jeder Hund anders und nicht jeder eignet sich als Kollege im Büro. Aber wenn die Chemie passt, kann der Vierbeiner sogar ein wertvoller Mitarbeiter sein. Indem er selbst ganz cool bleibt, wenn es im Büro heiß hergeht, strahlt er eine beruhigende Wirkung auf seine Kolleginnen und Kollegen aus. Seine Anwesenheit und sein treuherziger Blick können sich auch positiv auf den Kontakt zu Kunden auswirken, da diese schneller auftauen. Besonders lehrreich in der heutigen hektischen Arbeitswelt ist aber, dass der Hund seine Kollegen stets daran erinnert, dass es Wichtigeres gibt als den Job – nämlich essen, trinken, Gassigehen und schlafen. (Evelin Grauer)
Contra: Bürohunde bringen zuviel Konfliktstoff
Dass Hunde im Büro für gute Laune sorgen, ist oft zu hören. Diesen Wau-Effekt heben vor allem die hervor, die die Vierbeiner mitbringen – und gern um sich haben. Das ist aber nicht bei allen der Fall, egal ob Mitarbeiter oder externe Besucher. Die sagen lieber nichts, man mag ja nicht als Tierfeind gelten. Hebt das die Laune? Und selbst, wenn das Team einem Hund zustimmt, was tun, wenn jemand dazustößt, der eine Allergie hat, Angst oder einfach den Geruch und das Geschnüffel nicht mag? Wer sich ein Tier anschafft, sollte sich vorher überlegen, ob er es betreuen kann. Alles andere dient niemandem, vor allem nicht dem Hund. PS: Ausnahme ist Richie, der netteste Hund der Welt, bei dem sogar ich schwach wurde, als er in einem Notfall einen Tag bei uns verbrachte. Denn eine Ausnahme muss sein dürfen. Sonst wären wir Menschen wirklich auf den Hund gekommen. (Ute Krogull)
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