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Fernduell: TV-Quoten: DFB-Frauen schlagen FC Bayern

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TV-Quoten: DFB-Frauen schlagen FC Bayern

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    Freude bei den deutschen Fußball-Nationalspielerinnen. Sie haben das Finale der EM 2013 in Schweden erreicht - und ganz nebenbei den FC Bayern im TV-Interesse geschlagen.
    Freude bei den deutschen Fußball-Nationalspielerinnen. Sie haben das Finale der EM 2013 in Schweden erreicht - und ganz nebenbei den FC Bayern im TV-Interesse geschlagen.

    Das Halbfinale der Deutschen bei der Frauenfußball-Europameisterschaft gegen Schweden wollten 8,22 Millionen Menschen sehen. Das entsprach einer Einschaltquote von 29,9 Prozent. Das bedeutet, dass in rund jedem dritten eingeschalteten Fernsehgerät der Finaleinzug der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zu sehen war.

    Einschaltquoten bei deutschen Fußballfrauen besser als beim FC Bayern

    Das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona um den vergleichsweise unbedeutenden Uli-Hoeneß-Cup sahen dagegen "nur" 5,11 Millionen TV-Zuschauer. Das entspricht einer Einschaltquote von 23,5 Prozent.

    Somit haben über drei Millionen Personen mehr den Finaleinzug der deutschen Frauen bei der EM in Schweden gesehen als das Aufeinandertreffen der wohl derzeit besten Vereinsmannschaften der Welt.

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    Obwohl sich das ZDF über zwei derart quotenstarke TV-Übertragungen freuen durfte, gab es auch ein wenig Ärger für den Mainzer Sender. Weil der Mannschaftsbus des FC Barcelona im dichten Münchner Berufsverkehr feststeckte, kam das Team erst um kurz nach 18 Uhr in der Münchner Allianz-Arena an. Dadurch verzögerte sich der auf 18.30 Uhr festgelegte Anstoß um rund zehn Minuten.

    Wegen dieser Verzögerung musste das ZDF fünf Minuten vor Spielende die Übertragung aus München abbrechen, um pünktlich zum Anpfiff der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft schalten zu können. Den Fans des FC Bayern entging dadurch der Treffer zum 2:0-Endstand von Mario Mandzukic. (AZ)

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