Der Nationalsozialismus brachte auch in Ulm vielen Unschuldigen Vertreibung, Deportation oder Tod: Juden, Zeugen Jehovas, Roma, Deserteure, politisch Verfolgte, Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Krankheiten. Nach Schätzungen von Silvester Lechner, dem früheren Leiter des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), dürften es mehrere hundert sein. Ihrer soll bald auf besondere Weise gedacht werden: An mehreren Plätzen in der Stadt sollen „Stolpersteine“ verlegt werden – wie sie bereits in mehr als 500 Orten in Deutschland und anderen europäischen Ländern an die zehntausende Opfer des NS-Regimes erinnern.
Ulm