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Apple: iphone 6? Oder itime? Apple lädt zur Präsentation

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iphone 6? Oder itime? Apple lädt zur Präsentation

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    Knapp zwei Wochen vor dem vermuteten Präsentationstermin für das neue iPhone 6 brodelt die Gerüchteküche.
    Knapp zwei Wochen vor dem vermuteten Präsentationstermin für das neue iPhone 6 brodelt die Gerüchteküche. Foto:  Facundo Arrizabalaga (dpa)

    Apple blieb dabei allerdings gewohnt wortkarg. "Wünschten, wir könnten mehr sagen", stand lediglich unter der Ankündigung für den Termin im kalifornischen Cupertino. Seit Monaten spekuliert die Branche, dass Apple im September eine neue Version seines iPhones und auch eine Smartwatch vorstellen könnte. Das "iPhone 6" könnte demnach mit einem größeren Bildschirm und einem schnelleren Prozessor als seine Vorgänger ausgestattet sein.

    Nach beim US-Patentamt eingereichten Unterlagen könnte die neue Smartwatch iTime heißen und nicht iWatch wie lange vermutet. Apple wäre auf dem Gebiet nicht der erste Anbieter, Fans hoffen aber auf eine neue Qualität bei Stil und Innovation. In diesem Zusammenhang könnte auch das neue Betriebssystem IOS 8, mit dem auch die neuen Telefone ausgestattet sein dürften, eine wichtige Rolle spielen, glauben Branchenbeobachter. Der Konzern arbeitet derzeit daran, dieses mit Plattformen für mobile Zahlungssysteme und Gesundheitsanwendungen aufzurüsten, die gut zu einer Smartwatch passen könnten, die etwa Aktivität, Schlaf und Puls der Nutzer misst.

    Apple braucht eine neue Revolution

    iOS 7: Das kann Apples neues Betriebssystem

    Apple hat die neueste Version seines Betriebsystems für iPhone, iPad und iPod touch veröffentlicht. iOS 7 gilt als die umfassendste Überarbeitung der Bedienoberfläche seit der Einführung des Ur-iPhones im Jahr 2007.

    Allerdings läuft iOS 7 nicht auf allen Apple-Geräten, teilte der Hersteller mit: Unterstützt werden alle iPhones ab dem iPhone 4, die fünfte Generation des iPod touch, das iPad mini und alle größeren iPad-Varianten mit Ausnahme des allerersten Modells.

    Die Aktualisierung geschieht entweder über das Gerät selbst oder über Apples iTunes-Software für PC und Mac.

    Die neue Apple-Software für Smartphones und Tablets bringt eine buntere Optik und zahlreiche neue Funktionen mit.

    Wichtigstes neues Feature ist das sogenannte Control Center, das der Nutzer mit einer Wischbewegung von der Unterseite des Displays aus aufruft. Anschließend kann er mit einem Klick Schnittstellen wie WLAN und Bluetooth ein- und ausschalten sowie schnell auf wichtige Apps wie die Kamera oder den Taschenrechner zugreifen.

    Die schon bekannte Nachrichtenzentrale am oberen Displayrand, in der neue E-Mails und andere Benachrichtigungen gesammelt werden, ist nun auch vom Sperrbildschirm der Tablets und Smartphones aus zugänglich.

    Überarbeitet wurde auch die Mobilversion des Apple-Browsers Safari, der Webseiten nun im Vollbild anzeigt und eine verbesserte Kindersicherung mitbringt. Sensible Daten wie Passwörter und Kreditkarteninformationen werden im Datendienst iCloud in der sogenannten Keychain gespeichert.

    Die Sprachsteuerung Siri hat jetzt wahlweise eine männliche oder eine weibliche Stimme und kann auf Kommando das Onlinelexikon Wikipedia und Twitter durchsuchen. US-Kunden können mit iOS 7 außerdem auf iTunes Radio zugreifen, in Deutschland steht der Streamingdienst aber noch nicht zur Verfügung.

    Eine neue Revolution aus dem Hause Apple wird von der Börse von Apple-Chef Tim Cook dringend erwartet. Die letzten wirklich bahnbrechenden Produkte stammen mit dem ersten iPhone und dem Ursprungs-iPad noch aus den Jahren 2007 beziehungsweise 2010 - und damit aus der Ära des 2011 verstorbenen Firmengründers Steve Jobs.

    Und die Konkurrenz schläft nicht: Der Anteil des iPhones am Markt für Smartphones lag laut der Branchenbeobachtungsfirma IDC zuletzt bei 11,9 Prozent, beim iPad waren es demnach 26,9 Prozent. Der Konkurrent Samsung aus Südkorea liegt bei den Telefonen mit 25,2 Prozent klar in Führung, bei Tablet-Computern mit 17,2 Prozent hinter dem US-Konzern. Wachsende Konkurrenz kommt inzwischen aber auch von chinesischen Fabrikanten wie Lenovo oder Huawei. afp

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