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Apple-News-Blog: 905 Milliarden Dollar: Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt

Apple-News-Blog

905 Milliarden Dollar: Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt

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    Jahrelang gab es zwischen Apple und Samsung Streit um Patente. Apple warf dem Konkurrenten vor, Design und Technik kopiert zu haben. Jetzt beendete ein Gericht den Patent-Streit.
    Jahrelang gab es zwischen Apple und Samsung Streit um Patente. Apple warf dem Konkurrenten vor, Design und Technik kopiert zu haben. Jetzt beendete ein Gericht den Patent-Streit. Foto: Daniel Bockwoldt, dpa

    Apple, iPhone, Mac: Die News im Blog

    29. Juni: US-Digitalkonzerne sind die wertvollsten Unternehmen der Welt

    Erstmals finden sich unter den teuersten sechs Unternehmen weltweit ausschließlich Digitalkonzerne, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Angeführt wird das Ranking Ende Juni erneut vom iPhone-Hersteller Apple mit einem Marktwert von 905 Milliarden Dollar (Stichtag 27. Juni). Mit zwei Ausnahmen dominieren US-Konzerne die Liste der Top 10. Deutsche Konzerne landen auf den hinteren Rängen.

    Bestplatziertes deutsches Unternehmen unter den Top 100 ist der Studie zufolge das Softwareunternehmen SAP mit 137 Milliarden Dollar auf Platz 58. Der Münchner Siemens-Konzern kommt mit einem Marktwert von 110 Milliarden Dollar auf Rang 73. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer landet auf Platz 84 (103 Mrd). Zum Jahresbeginn waren noch sechs deutsche Unternehmen unter den Top 100, inzwischen sind es nur noch drei. 

    Mit einem Börsenwert von 806 Milliarden Dollar zog der Online-Händler Amazon an der Google-Mutter Alphabet sowie an Microsoft vorbei auf Rang 2. Der US-Konzern Facebook kam auf Platz 5. Unter den Top 10 finden sich auch die chinesischen Internetriesen Alibaba und Tencent.

    27. Juni: Apple und Samsung beenden nach sieben Jahren ihren Patent-Streit

    Apple und Samsung haben ihren zähen Patentstreit in den USA nach mehr als sieben Jahren beigelegt. Die Konditionen der außergerichtlichen Einigung wurden nicht bekannt. Die zuständige kalifornische Richterin Lucy Koh ordnete am Mittwoch (Ortszeit) die Einstellung des Verfahrens ein. Es ging auf eine Klage von Apple vom April 2011 zurück. Der US-Konzern warf darin dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung vor, Design und Technik des iPhone und iPad kopiert zu haben.

    Die Klage löste einen regelrechten Patentkrieg mit zeitweise rund 50 Verfahren in mehreren Ländern aus. Die Streitigkeiten außerhalb der USA wurden vor der nun erzielten Einigung zwischen beiden Smartphone-Schwergewichten beigelegt.

    In dem jetzt eingestellten Verfahren hatte Apple von kalifornischen Geschworenen 2012 gut eine Milliarde Dollar zugesprochen bekommen. Samsung legte Berufung ein, der Fall ging bis zum Obersten Gericht. Es entschied, dass über einen Teil der Summe neu verhandelt werden müsse. Apple entschied jedoch auch diese Runde für sich - die Geschworenen sprachen dem Konzern im Mai 539 Millionen Dollar zu. Samsung verzichtete mit der außergerichtlichen Einigung darauf, auch diese Entscheidung anzufechten.

    26. Juni: Beta-Versionen von iOS 12 und tvOS 12 sind jetzt verfügbar

    Anfang Juni stellte der Konzern bei der WWDC das neue Betriebssystem iOS 12 bereits vor. Unter anderem möchte Apple mit den neuen Funktionen einer potenziellen Smartphone-Sucht entgegenwirken. Ob das tatsächlich funktioniert, können Interessierte nun testen, denn: Der iPhone-Hersteller hat kürzlich die ersten Testversionen auf seiner Internetseite veröffentlicht.

    Erforderlich ist lediglich eine Registrierung, um die Beta-Versionen von iOS 12 und tvOS 12 herunterzuladen und an den eigenen Geräten auszuprobieren.

    Zu den Features des neuen Mobil-Betriebssystems iOS 12 gehört wohl, dass das iPhone schneller zum Schweigen gebracht werden kann. So soll das Apple-Smartphone lernen können, für das Abendessen, im Kino, in der Nacht oder zu anderen Anlässen nicht mehr durch Klingeltöne, Vibrationen oder Bildschirm-Anzeigen um Aufmerksamkeit zu betteln.

    23. Juni: Apple repariert Macbook-Tastaturen - ohne Rechnung

    Apple hat eingeräumt, dass Tastaturen seiner neueren Macbook-Laptops anfällig für Probleme sein können und repariert sie kostenlos. Das Reparatur-Programm folgt auf monatelange Beschwerden von Nutzern über Tasten, die klemmen oder nicht mehr richtig funktionieren. Apple erklärte am Freitag, "ein kleiner prozentualer Anteil" der Tastaturen der Modelle Macbook und Macbook Pro leide an den Problemen.

    Betroffen ist eine Tastatur-Technologie, die Apple zunächst im besonders dünnen Macbook im Jahr 2015 eingeführt hatte. Apple entwickelte dafür einen deutlich flacheren Tasten-Mechanismus, der ein Jahr später auch im neuen Macbook Pro Einzug hielt. Seitdem tauchten immer wieder Berichte über das Versagen einzelner oder mehrerer Tasten auf. Als Auslöser wurden zum Teil sogar nur Staubkörner genannt. Wie weit die Probleme verbreitet waren, blieb jedoch unklar. In den vergangenen Monaten wurden mindestens drei Versuche bekannt, in den USA Sammelklagen gegen Apple wegen der Tastatur-Ausfälle auf die Beine zu stellen.

    Die neuen Tastaturen haben das Macbook ab 2015 und das Macbook Pro ab 2016. Für sie bietet Apple die kostenlosen Reparaturen an - bis zu vier Jahre nach dem Kauf. Je nach Schaden könne der Austausch einiger Tasten oder der gesamten Tastatur notwendig sein, hieß es. Wer sie bei diesen Modellen bereits kostenpflichtig reparieren ließ, kann das Geld zurückbekommen. Ältere Modelle wie das Macbook Air oder vorherige Versionen des Macbook Pro haben andere Tastatur-Technik und bekommen keine kostenlosen Reparaturen.

    22. Juni: Apple hat offenbar Milliarden an Steuern nicht bezahlt

    Die Fraktion der Linken im Europäischen Parlament wirft Apple nach einer Untersuchung vor, in Europa in den vergangenen Jahren Milliarden an Steuern zu wenig bezahlt zu haben. Ihre Studie, die allerdings zu weiten Teilen auf Schätzungen und Annahmen basiert, kommt auf einen Betrag zwischen 4 und 21 Milliarden Euro für die Jahre 2015 bis 2017. "Es kann nur eine Schätzung sein, wegen der mangelnden Transparenz von Apple und seiner Tochterfirmen", sagte der Europaparlamentarier Martin Schirdewan am Donnerstag in Brüssel.

    Da es in Apples Finanzberichten an die US-Börsenaufsicht keine Zahlen speziell zur Europäischen Union gibt, schätzten die Autoren der Studie sowohl die Höhe des operativen Gewinns von Apple in der Region als auch der Steuerzahlungen und der Steuersätze. Bei der Zahl von 21 Milliarden Euro an entgangenen Steuern am oberen Ende der Spanne wurden auch die Auslandsreserven einbezogen, die Apple inzwischen im Zuge der US-Steuerreform größtenteils ins Heimatland bringt und in den USA versteuert.

    Apple kommentierte die Studie und die Vorwürfe am Donnerstag nicht. Der Konzern betont stets, man bezahle alle fälligen Steuern in einzelnen Ländern. Für Debatten sorgt allerdings seit Jahren die Struktur, bei der ein großer Teil der Auslandsgewinne als in den USA versteuerbar angesehen wird - weil dort der zugrundeliegende Wert geschaffen werde. US-Unternehmen konnten die außerhalb der USA erwirtschafteten Gewinne lange im Ausland lassen - wovon sie angesichts des hohen Steuersatzes von 35 Prozent auch Gebrauch machten. Mit der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump wurde auf die Geldreserven eine Abgabe von rund 15 Prozent erhoben - egal, ob sie in die USA überwiesen wurden oder nicht.

    Der irische Abgeordnete Matt Carthy von der Partei Sinn Fein warf der Regierung seines Landes vor, in großem Stil Steuervermeidung zu begünstigen. Die EU-Kommission fordert von Apple, über 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzuzahlen, weil Vereinbarungen mit der Regierung wettbewerbswidrig gewesen seien. Apple und Irland zogen dagegen vor Gericht.

    21. Juni: iOS 11.4 bringt anscheinend Akku-Probleme für das iPhone

    Im Standby-Modus leert sich der iPhone-Akku unter iOS 11.4 womöglich schneller als zuvor, melden heise.de und andere Fachmedien. Die Zahl der Berichte über Akkuprobleme hätten weiter zugenommen: Nach Installation des jüngsten Updates kann es zu einer erheblich verkürzten Akkulaufzeit kommen, wie Leser im Apple Support-Forum schreiben. Selbst im Standby werde eine vollgeladene Batterie zum Beispiel über Nacht komplett leergesaugt. Das Problem scheint hauptsächlich ältere iPhone- und iPad-Generationen zu betreffen, darunter beispielsweise iPhone 6, 6s und 7.

    Berichte über Akkuprobleme nach iOS-Updates sind nicht nicht unbedingt neu. Meist handelt es sich dabei um Einzelfälle und sehr spezielle Problemursachen. Eine schnelle Leerung des Akkus mit iOS 11.4 scheint aber deutlich mehr Nutzer zu betreffen. Allein in Apples Support-Forum haben über 2200 Nutzer in einem einzelnen Thread gemeldet, dass sie das Akkuproblem ebenfalls haben. Besonders WLAN-Verbindungen im 5-GHz-Funkband scheinen problematisch.

    18. Juni: Apple holt sich von Google eine Top-Entwicklerin für autonome Autos

    Macht der iPhone-Hersteller jetzt ernst mit dem autonomen Autofahren? Lange Zeit hatte sich Apple von der vordersten Front im Wettlauf um das selbstfahrende Auto zurückgehalten, obwohl Boss Tim Cook genau dieses Segment als die "Mutter aller Projekte" im Bereich Künstliche Intelligenz bezeichnet hatte.

    Mehrere US-amerikanische Medien und das Handelsblatt  melden jetzt, dass der Konzern eine führende Spezialistin für dieses Gebiet angeheuert hat: Jaime Waydo. Bisher war die frühere NASA-Ingenieurin als Top-Entwicklerin bei dem auf autonomes Fahren spezialisierten Google-Unternehmen Waymo unter Vertrag. Nach Meinung von Experten könnte dies darauf hindeuten, dass Apple seine Pläne für selbstfahrende Autos konkretisieren will. Obwohl der Konzern an dem Thema arbeitet und dabei auch mit Volkswagen kooperiert, hat Apple bisher noch keine eigenen Produkte in diesem Sektor veröffentlicht.

    17. Juni: Apple hat 767 Zulieferer in Deutschland - auch im schwäbischen Gersthofen

    Deutschland hat mit 767 Unternehmen die höchste Dichte von Apple-Zulieferern in Europa. Das geht aus aktuellen Zahlen des iPhone-Konzerns hervor. Demnach zahlte Apple zudem seit dem Start seines App Store vor zehn Jahren eine Milliarde Dollar an deutsche App-Entwickler aus. Die App-Anbieter bekommen auf der Plattform in der Regel 70 Prozent vom Verkaufserlös.

    Apple hat in Deutschland 2537 eigene Mitarbeiter und inzwischen 15 Läden. Nach Einschätzung des Konzerns unterstützt der App Store 262.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Apple zählt dabei Jobs, die direkt ins App-Geschäft eingebunden sind. Berlin liege mit 71 000 solchen Arbeitsplätzen auf Platz vier in Europa nach London (138.000), Paris (119.000) und Amsterdam (89.000). Insgesamt sieht Apple in Europa 1,57 Millionen Arbeitsplätze durch den App Store unterstützt - 28 Prozent mehr als vor zwei Jahren.

    Insgesamt hat Apple in Europa den Angaben zufolge 4300 Zulieferer mit 170.000 Beschäftigten und 22.000 eigene Mitarbeiter. Der größte Apple-Standort ist Cork in Irland mit 6000 Mitarbeitern, von denen rund die Hälfte im Kundenservice beschäftigt ist.

    Aus Deutschland kommen unter anderem Glasplatten für Apple Stores und die neue Zentrale in Cupertino, die bei der Firma Sedak im bayerischen Gersthofen produziert werden, sowie Tische für die Läden des Konzerns von der Firma Dula aus dem Münsterland.

    14. Juni: Apple will persönliche Daten seiner App Store-Nutzer besser schützen

    Apple unternimmt offenbar was gegen App-Entwickler, die das Wildern in den Kontaktdaten der installierten Apps zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben. Bloomberg meldet, dass das Unternehmen entsprechende Regeln für Entwickler eingeführt hat und jedem mit Rauswurf droht, der sich nicht daran hält.

    Facebook und Cambridge Analytica lassen grüßen: Beide Unternehmen hatten bekanntlich einen gemeinsamen Datenklau-Gau, weil Millionen von Kontaktdaten ohne Einwilligung der User abgeschöpft und zu höchst fragwürdigen Zwecken missbraucht worden waren - im US-Wahlkampf beispielsweise. In eine derartige Falle möchte Apple offenbar nicht tappen.

    13. Juni: Baupläne zu neuen iPhone X-Modellen sind durchgesickert

    Viele Apple-Fans freuen sich jetzt schon auf den Herbst: Dann stellt das in Kalifornien ansässige Unternehmen wohl seine neuen Produkte vor - iPhones inklusive. In der Online-Ausgabe des US-Branchenblattes Forbeswill nun ein Journalist bereits wissen, wie die zwei kommenden Apple-Smartphones aussehen könnten und welche technischen Features sie anbieten.

    Dem Bericht zufolge seien die Baupläne durch den Hersteller Ghostek durchgesickert. Dieser stellt Accessoires wie zum Beispiel Hüllen für iPhones und andere Smartphones her. Demnach könnte es ab Herbst zwei neue iPhones geben: ein günstigeres "Budget iPhone X" und ein großes "iPhone X Plus".

    Den Bauplänen soll man entnehmen können, dass das "iPhone X Plus" möglicherweise eine Triple Camera vorweist. So würde Apple in die Fußstapfen von Huawei treten: Das chinesische Unternehmen habe bereits mit dem P20 Pro die Technik auf den Markt gebracht. 

    Das günstigere iPhone X-Modell soll dem Bericht zufolge folgende Maße besitzen: 147,12 x 71,52 mm. Damit würde das "Budget"-Smartphone von Apple größer und breiter als das aktuelle 5,8-Zoll iPhone sein. Günstiger sei es, da sich Apple auf eine einzelne Kamera beschränke.

    Ob die neue Generation an Apple iPhones wirklich den Gerüchten entspricht, wird sich spätestens im Herbst 2018 zeigen.

    8. Juni: Sammelklage: "Apple-Uhren haben alle einen Konstruktionsfehler"

    Der Sammelklage vor dem U.S. District Court (Northern District of California) zufolge weist jede Apple Watch den gleichen Defekt auf. Dieser soll dazu führen, dass das Display der Apple Watch auch bei normaler Nutzung schon wenige Tage oder Wochen nach dem Kauf bricht oder sich von dem restlichen Uhrengehäuse ablöst.

    Apple habe zum Zeitpunkt des Verkaufsstarts jedes Uhrenmodells oder sogar schon davor von dem Konstruktionsmangel gewusst, so der Vorwurf. Zudem seien direkt nach der Veröffentlichung der bisherigen Apple-Watch-Generationen (Series 0, Series 1, Series 2 und Series 3) Nutzerbeschwerden bei Apple eingegangen, die den beschriebenen Fehler thematisierten. Das Unternehmen habe entsprechende Defekte als von Kunden "selbstverschuldet" bezeichnet und verweigere Garantieleistungen.

    Insgesamt geht es um eine Entschädigungs-Summe von fünf Millionen US-Dollar, die in Anbetracht der Vorwürfe, wonach alle Apple-Uhren betroffen seien, vergleichsweise niedrig erscheint. Der Betrag würde in keinem Fall dafür ausreichen, flächendeckende Apple-Watch-Reparaturen oder -Austauschprogramme zu finanzieren.

    6. Juni: Mit iOS 12 will Apple beim iPhone die Smartphone-Sucht eindämmen

    Das Smartphone ist für die meisten seiner Benutzer wohl unverzichtbar geworden. Insbesondere Jugendliche können sich ein Leben ohne iPhone oder Android-Smartphone kaum mehr vorstellen. Jean M. Twenge, Professorin für Psychologie an der San Diego State University, spricht von einer "regelrechten Obsession". Die von ihr für eine Studie befragten Jugendlichen schlafen fast alle mit ihren Smartphones, legen sie unter ihr Kopfkissen, auf die Matratze oder zumindest in Reichweite des Betts. "Ihr Smartphone ist das Letzte, was sie vor dem Schlafen sehen und das Erste, was ihnen morgens ins Auge fällt", schreibt Twenge in ihrem aktuellen Buch über die "Generation Selfie".

    Dass diese Intensiv-Nutzung der Smartphones negative Folgen haben kann, hat sich inzwischen auch bei den Herstellern der Geräte herumgesprochen. Auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC räumte der Software-Chef des iPhone-Konzerns, Craig Federighi, ein, es sei an der Zeit, sich mit den übergroßen Auswirkungen von Smartphones auf den Alltag auseinanderzusetzen. "Für einige von uns ist es zu einer solchen Gewohnheit geworden, dass wir vielleicht gar nicht mehr erkennen, wie abgelenkt wir geworden sind", sagte er.

    Apple unternimmt nun mehrere Schritte, um einer potenziellen Smartphone-Sucht entgegenzuwirken. Zum einen können die Anwender mit dem neuen Mobil-Betriebssystem iOS 12, das auch auf älteren iPhones ab dem Modelljahr 2013 laufen soll, das iPhone schneller zum Schweigen bringen. Für das Abendessen, im Kino, in der Nacht oder zu anderen Anlässen kann dem Apple-Smartphone schnell beigebracht werden, nicht mehr durch Klingeltöne, Vibrationen oder Bildschirm-Anzeigen um Aufmerksamkeit zu betteln.

    Gleichzeitig können die iPhone-Besitzer sich vor Augen führen lassen, wie viel Zeit sie mit einzelnen Apps verbracht haben oder wie oft sie nachgeschaut haben, ob neue Nachrichten vorliegen. Außerdem können die User für einzelne Anwendungen oder Genres wie "Spiele" Obergrenzen festlegen, die sie allerdings mit einem Wisch auch wieder außer Kraft setzen können.

    Rigider sind die Funktionen, die Eltern für die Kontrolle der Smartphone- und Tablet-Nutzung ihrer Kinder in die Hand bekommen. Über die "Familienfreigabe" können die Erziehungsberechtigten beispielsweise festlegen, dass abends ab einer bestimmten Zeit das Gerät gar nicht mehr genutzt werden kann. Die Grenzen können dabei flexibel gezogen werden. So können Vater oder Mutter abends Spiele, soziale Netzwerke, Musik-Hören oder Video-Apps blockieren, die App zum Lernen der Latein-Vokabeln aber nutzbar lassen.

    Apple kommt mit den neuen Funktionen auch den Forderungen von kritischen Investoren entgegen. Im Vorfeld der jüngsten Aktionärsversammlung hatten im Januar 2018 die Investmentfirma Jana Partners und ein Rentenfonds für Lehrer in Kalifornien, die zusammen Millionen von Apple-Aktien halten, in einem offenen Brief das Unternehmen aufgefordert, die gesundheitlichen Auswirkungen seiner Produkte, insbesondere auf Kinder, zu untersuchen. Da die Entwicklung einer neuen Version des Mobilsystems iOS jedoch gut ein Jahr Vorlauf hat, dürfte sich die Apple-Führung um CEO Tim Cook schon lange vorher dazu durchgerungen haben, diese Selbstbeschränkung einzuleiten.

    Vor Apple hatte bereits Google vor einem Monat ein ähnliches Programm zur Selbstkontrolle seiner Android-Anwender angekündigt. Allerdings dürfte die Google-Initiative zum "Digital Wellbeing" weniger Durchschlagskraft haben: Im Gegensatz zum Apple-Ökosystem nutzt immer nur eine Minderheit deutlich unter zehn Prozent das jeweils neueste Android-System. Bei iPhone und iPad hat dagegen bereits nach wenigen Wochen die Mehrheit der Anwender das neuste iOS installiert. Außerdem verwenden Kinder und Jugendliche häufig ältere oder preiswertere Modelle, die im Android-Universum vermutlich nie auf die neuste Version "P" aktualisiert werden.

    Apple muss auch auf eigene Interessen keine Rücksicht nehmen: Für den iPhone-Hersteller macht es nach dem Verkauf der Hardware kaum einen Unterschied, wie viele Stunden am Tag ein Gerät mit dem Apfel-Logo genutzt wird. Bei der Konkurrenz sieht das etwas anders aus. Insbesondere Facebook profitiert finanziell davon, wenn die Anwender möglichst häufig die Dienste des Konzerns nutzen und dabei die Werbung zu Gesicht bekommen, die bei dem Apple-Konkurrenten die Haupt-Einnahmequelle darstellt.

    5. Juni: Apple will Facebook das Datensammeln erschweren

    Der US-Technologiekonzern Apple will seine Nutzer besser gegen das massenhafte Sammeln ihrer Daten schützen - und stellt sich damit auch gegen das Online-Netzwerk Facebook. Apple kündigte am Montag neue Versionen seiner Betriebssysteme für iPhones und Mac-Computer an, die das sogenannte Tracking von Internetaktivitäten etwa über Facebooks "Gefällt mir"-Button erschweren sollen.

    "Wir glauben, dass private Daten privat bleiben sollen", sagte Apple-Manager Craig Federighi auf der Entwicklerkonferenz des Unternehmens im kalifornischen San José. "Es hat sich gezeigt, dass 'Gefällt mir'-Buttons und Kommentarfelder dazu benutzt werden können, dir auf der Spur zu bleiben - also werden wir das in diesem Jahr abstellen."

    Konkret sollen sich in Apples Standardbrowser Safari künftig sogenannte Cookies, wie sie etwa über Facebooks "Gefällt mir"-Button auf den Geräten der Nutzer platziert werden, blockieren lassen. Unternehmen solle es so "drastisch" erschwert werden, ein Gerät zu identifizieren, die Aktivitäten zu verfolgen und "unverwechselbare" digitale Fingerabdrücke zu erstellen, sagte Federighi.

    Apple wolle seinen Safari-Browser zu einem "Anti-Facebook-Navigator" machen, kommentierte das Technologiemagazin "Wired" die Ankündigungen. Facebook war zuletzt wegen des Skandals rund um Datenmissbrauch durch die Firma Cambridge Analytica heftig in die Kritik geraten; dabei sollen die Daten von Millionen Facebook-Nutzern unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump genutzt worden sein.

    Zuletzt sorgte ein Bericht der "New York Times" für Wirbel, wonach Facebook über Jahre hinweg Herstellern von Smartphones weitreichenden Zugriff auf private Informationen gewährt haben soll. Zu diesen Unternehmen gehörten demnach unter anderem Apple, Amazon, Blackberry, Microsoft und Samsung. Facebook erklärte dazu, dem Konzern sei "irgendwelcher Missbrauch" der Nutzerdaten durch diese Partnerfirmen nicht bekannt.

    Facebooks "Gefällt mir"-Button stand indes auch in Deutschland wiederholt in der Kritik. So kritisierte etwa das Bundeskartellamt im vergangenen Dezember vor allem das Sammeln von Daten außerhalb des sozialen Netzwerks, die dann mit einem Facebook-Konto verknüpft werden. "Dies geschieht sogar schon, wenn man zum Beispiel einen 'Gefällt Mir-Button' gar nicht nutzt, aber eine entsprechende Seite aufgerufen hat, in die ein solcher Button eingebettet ist", kritisierte Behördenchef Andreas Mundt. Dies sei den Nutzern nicht bewusst.

    Apple macht Siri schlauer

    Apple will sich mit neuen Software-Funktionen tiefer im Alltag seiner Kunden verankern. Die Assistenzsoftware Siri soll mit der nächsten Version des iPhone-Betriebssystems häufiger von alleine mitdenken. Mehr Aufgaben sollen direkt auf der Computer-Uhr Apple Watch erledigt werden. Und die Videochat-Software FaceTime unterstützt jetzt Gruppen-Unterhaltungen von bis zu 32 Nutzern. Im Webbrowser Safari verbessert Apple den Datenschutz und lässt Nutzer unter anderem den Datenaustausch mit Werkzeugen wie Facebooks "Like"-Button einfach unterbinden. Damit legt sich Apple direkt mit dem weltgrößten Online-Netzwerk an.

    Apple kündigte auf der Entwicklerkonferenz WWDC an, seinen Assistenten Siri intelligenter zu machen. Die große Konkurrenz von Google und Amazon zwang die Kalifornier zum Handeln.
    Apple kündigte auf der Entwicklerkonferenz WWDC an, seinen Assistenten Siri intelligenter zu machen. Die große Konkurrenz von Google und Amazon zwang die Kalifornier zum Handeln. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP, dpa

    Siri soll im Wettbewerb mit Google und Amazon häufiger automatisch erstellte Vorschläge für die nächsten Aktionen machen. So könnte zum Beispiel am Morgen im Sperrbildschirm rechtzeitig der Vorschlag auftauchen, das übliche Kaffeegetränk über eine App im gewohnten Lokal zu bestellen. 

    Nutzer werden zudem Siri in mehr Apps einsetzen und ganze Bündel an automatisierten Aktionen programmieren können, die mit einem Schlüsselsatz ausgelöst werden, wie Apple zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz WWDC am Montag ankündigte. Nach den Worten "Ich fahre nachhause", könnte das Telefon zum Beispiel die Fahrzeit ermitteln und der Familie eine Nachricht schicken. Apple steht unter einem gewissen Druck, Siri zu verbessern: Der Software wird oft vorgehalten, schlechter zu funktionieren als Amazons Alexa und der Google Assistant.

    "Augmented Reality" ist Schwerpunkt beim nächsten iPhone-System iOS 12

    Ein Schwerpunkt beim nächsten iPhone-System iOS 12 ist die sogenannte "erweiterte Realität" ("Augmented Reality", AR), bei der reale Umgebung und virtuelle Objekte auf dem Bildschirm vermischt werden. Unter anderem bekommen die iPhones eine Apple-App, mit der Gegenstände vermessen werden können. Außerdem können nun zwei Nutzer mit den selben virtuellen Objekten in realer Umgebung interagieren. Das soll zum Beispiel neue Spiel-Erlebnisse ermöglichen.

    Gemeinsam mit dem Animationsstudio Pixar entwickelte Apple ein neues Datenformat für virtuelle Inhalte. Damit kann zum Beispiel ein 3D-Gegenstand wie eine Kaffeemaschine oder eine Gitarre einfacher bearbeitet, verschickt und auch in Web-Ansichten integriert werden. Neu sind animierte Avatare für Apples Kommunikations-Dienste wie den SMS-Ersatz iMessage. Dabei erkennt die Kamera künftig auch eine ausgestreckte Zunge.

    Wie bereits erwartet, bekommt iOS 12 Funktionen, die einer übermäßigen Nutzung von iPhones und iPad-Tablets vorbeugen sollen. Den Tech-Konzernen wird oft vorgeworfen, ihre Geräte und Dienste machten Leute süchtig. Mit den neuen Werkzeugen werden Nutzer unter anderem sehen können, wie viel Zeit sie in einzelnen Apps verbringen, und sich Limits setzen. Eltern werden einschränken können, wie lange und wann ihre Kinder die Geräte und auch verschiedene Anwendungen nutzen können.

    Ankündigungen neuer Geräte gab es nicht. Apple stellt neue iPhones traditionell im September vor - und andere Geräte ohne festen Rhythmus.

    Apple betonte zugleich, dass das nächste iPhone-System auch ältere Telefone schneller machen solle, allein dadurch, dass die Software die Computer-Ressourcen besser verwalte. So sollen Apps selbst auf einem iPhone 6 zum Teil 40 Prozent schneller starten und die Kamera 70 Prozent schneller. Bisher hatten Nutzer oft den Eindruck, die neuen Software-Version mit mehr Funktionen machten ihre älteren Geräte langsamer.

    Apple pimpt Apple Watch auf

    Viele neue Funktionen gibt es für die Computer-Uhr Apple Watch. Aufgaben wie das Einchecken für einen Flug sollen direkt auf ihrem kleinen Bildschirm ohne den Griff zum Smartphone erledigt werden können. Mit einem Walkie-Talkie-Modus können sich zwei Nutzer künftig direkt von Uhr zu Uhr unterhalten. Die Watch kann künftig auch Web-Inhalte anzeigen und bekommt eine Podcast-App. Außerdem muss man zur Uhr nicht mehr "Hey, Siri" sagen, um die Assistenzsoftware zu starten - es reicht schon aus, den Arm zu heben und reinzusprechen.

    Im kommenden Jahr werde Apple es einfacher machen, iOS-Apps auf Mac-Computer zu bringen, kündigte Software-Chef Craig Federighi an - ungewöhnlich frühzeitig für Apple. In den vergangenen Jahren war immer wieder über ein solches Projekt des Konzerns spekuliert worden. Komplett wolle Apple iOS und macOS aber nicht miteinander verschmelzen, betonte Federighi.

    4. Juni: Apple präsentiert auf Entwicklerkonferenz WWDC künftige Marschrichtung

    Von Apple wird am Montag (ab 19.00 Uhr MESZ) ein Ausblick auf die künftige Marschrichtung bei Software für iPhones, iPads und Mac-Computer erwartet. Laut Medienberichten wird der Technologieriese zum Auftakt der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC unter anderem Funktionen vorstellen, die einer übermäßigen iPhone-Nutzung vorbeugen sollen. Damit würde Apple genauso wie zuvor Google und Facebook auf Vorwürfe reagieren, Geräte und Dienste der Tech-Konzerne machten Nutzer süchtig.

    Die Software-Werkzeuge zur "digitalen Gesundheit" im nächsten iPhone-Betriebssystem sollen unter anderem übersichtlich zeigen, wie viel Zeit man mit dem Gerät und in einzelnen Apps verbringe, berichtete der Finanzdienst Bloomberg. Ein weiterer Schwerpunkt der WWDC-Präsentation im kalifornischen San Jose werde die "erweiterte Realität" sein, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Bei der Technologie (Augmented Reality, AR) werden auf einem Bildschirm virtuelle Objekte in reale Umgebungen integriert. Apple setzt schon seit mehreren Jahren auf diese Technologie. Insgesamt sickerten vor der WWDC in diesem Jahr weniger Details durch als bei vielen Apple-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren. 

    2. Juni: Telegram und Apple legen Streit um blockiertes Update bei

    Der Messengerdienst Telegram und der Apple-Konzern haben ihren Streit um ein Update offenbar beigelegt. Telegram-Chef Pawel Durow dankte Apple und dessen Chef Tim Cook am Freitag im Kurzmitteilungsdienst Twitter dafür, dass Millionen Nutzer "trotz der jüngsten Rückschläge" nun die neueste Version erhalten könnten.

    Der beliebte Messengerdienst Telegram wurde in Russland von den Behörden blockiert, nachdem der Online-Dienst den russischen Geheimdiensten die Entschlüsselung privater Chats verweigert hatte.

    Am Donnerstag warf Telegram Apple vor, weltweit Updates für seinen Dienst zu blockieren. Die russischen Behörden hatten Apple am Montag aufgefordert, Push-Mitteilungen für russische Telegram-Nutzer zu unterdrücken; das hätte den Dienst ungleich unattraktiver gemacht. Zudem forderten sie Apple auf, die Telegram-App in Russland aus dem Angebot zu nehmen.

    Die Telegram-Sperrung wird in Russland jedoch häufig umgangen - unter anderem durch verschlüsselte VPN-Verbindungen oder sogenannte Proxys. Telegram wird gern von Gegnern des russischen Präsidenten Wladimir Putin für Mitteilungen benutzt oder um Protestaktionen zu koordinieren.

    Die Brüder Pawel und Nikolai Durow gründeten Telegram im Jahr 2013. Seitdem wuchs die Zahl der Nutzer weltweit auf mehr als 200 Millionen.

    1. Juni: User sollen sehen können wie viel Zeit sie am iPhone verbringen

    Apple will laut einem Medienbericht Funktionen vorstellen, die einer übermäßigen Nutzung vor allem von iPhones vorbeugen sollen. Die Initiative zur "digitalen Gesundheit" solle zu den zentralen Ankündigungen der anstehenden Entwicklerkonferenz WWDC gehören, berichtete der Finanzdienst Bloomberg in der Nacht zum Freitag. Die Software-Werkzeuge im nächsten iPhone-Betriebssystem sollen unter anderem übersichtlich zeigen, wie viel Zeit man mit dem Gerät und in einzelnen Apps verbringe.

    Ähnliche Funktionen wurden erst vor wenigen Wochen auf der Konkurrenz-Veranstaltung Google I/O für Smartphones mit dem Betriebssystem Android vorgestellt. Auch Facebook verspricht, sich stärker um das "digitale Wohlbefinden" seiner Nutzer zu kümmern, etwa indem in den Newsfeeds weniger unterhaltsame Videos gezeigt werden sollen. Den Konzernen aus dem Silicon Valley wird zunehmend vorgeworfen, ihre Geräte und Angebote machten Nutzer süchtig. Apple wurde jüngst sogar vom Investor Jana Partners aufgefordert, mehr dagegen zu unternehmen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der WWDC-Präsentation am Montag (ab 19.00 MESZ) werde die "erweiterte Realität" sein, hieß es bei Bloomberg weiter. Bei der Technologie (Augmented Reality, AR) werden auf einem Bildschirm virtuelle Objekte in reale Umgebungen integriert. Apple setzt schon seit mehreren Jahren auf die Technik. Nun soll unter anderem die Möglichkeit hinzukommen, in der Umgebung platzierte digitale Objekte präzise an dieser Stelle liegen zu lassen. Außerdem sollen mehrere Nutzer in Spielen gemeinsam virtuelle Gegenstände einsetzen können. Eine ähnliche Funktion war bei der Google I/O Anfang Mai auch für Android angekündigt worden.

    Insgesamt habe Apple viele größere Neuerungen für das iPhone-System iOS wie eine Neugestaltung des "Home§-Bildschirms mit seinen App-Symbolen für das kommende Jahr aufgeschoben, berichtete Bloomberg. Dieses Jahr solle der Fokus darauf liegen, die kommende iOS-Version stabiler und schneller laufen zu lassen.

    30. Mai: iPhone-Update bringt Mehrraum-Audio und praktisches Nachrichten-Feature

    Apple hat ein neues Update für sein Betriebssystem iOS veröffentlicht. Und das hat es in sich. Mit iOS 11.4 bekommen Nutzer von iPhone & Co jetzt nämlich das kabellose Multiroom-Audiosystem basierend auf AirPlay 2. Anwender können damit Musik in jedem Raum von jedem Raum aus abspielen, Musik von einem Raum in einen anderen 'verschieben' oder denselben Song überall mit einem iOS-Gerät, einem HomePod, Apple TV oder durch Abfrage von Siri abspielen.

    Apple wird den Verkauf seines vernetzten Lautsprechers HomePod in Deutschland am 18. Juni starten. Damit erfüllt der Konzern gerade noch die Ankündigung, das Gerät im "Frühjahr" nach Deutschland zu bringen - zumindest, wenn man vom kalendarischen Frühling ausgeht, der mit der Sommersonnenwende am 21. Juni endet. Zusammen mit Deutschland kommt der HomePod auch in Frankreich und Kanada auf den Markt.

    Im Geschäft mit smarten Lautsprechern mit digitalen Assistenten an Bord führt mit Abstand der Vorreiter Amazon. Google und Apple sind auf Aufholjagd. Apple hatte den HomePod mit seiner Assistenzsoftware Siri erstmals im Juni 2017 vorgestellt und wollte ihn ursprünglich noch bis Ende vergangenen Jahres herausbringen. Doch die Entwicklung dauerte länger und das Gerät kam in den USA erst im Februar in den Handel.

    Daneben kommt mit iOS 11.4 das Feature "Nachrichten in iCloud". Das bedeutet, dass beim Löschen von Nachrichten diese gleichzeitig auf allen Geräten, die mit der gleichen Apple-ID verbunden sind, gelöscht werden.

    28. Mai: iPhone X: Benutzer klagen offenbar über Risse im Kamera-Saphirglas

    Mehreren Medienberichten zufolge gibt es wieder Probleme mit der Kamera des iPhone X. So meldet beispielsweise chip.de, dass viele Benutzer sich in öffentlichen Foren über die Mängel beschweren und entsprechende Fotos posten. Konkret geht es offenbar darum, dass die Linsenabdeckung der Kamera Risse bekommt. Das gleiche Thema hat Apple bereits Anfang des Jahres geplagt - damals führte der Hersteller den Fehler auf die niedrigen winterlichen Temperaturen zurück. Dumm dabei ist nur, dass die Risse auch im Sommer auftreten - bei hoher Feuchtigkeit und Hitze. Im Fall des Falles prüft der Apple-Service anscheinend akribisch, ob das iPhone runtergefallen ist. Dann greift die Garantie natürlich nicht, und die Reparatur kostet richtig Geld.

    iPhones: Wird Apple den Zugang zu NFC-Chip weiter öffnen?

    Apple will den Zugang von Software-Entwicklern zum kontaktlosen NFC-Funkchip in den iPhones laut einem Zeitungsbericht noch etwas weiter öffnen. Voraussichtlich mit dem nächsten iPhone-Betriebssystem sollen mit den Telefonen auch Türschlösser einiger Marken geöffnet werden können, schrieb die Technologie-Website The Information am Wochenende. Mitarbeiter in Apples neuer Zentrale in Cupertino könnten bereits vom schwedischen Konzern Assa Abloy entwickelte Zugangssysteme mit ihren iPhones nutzen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

    Apple agiert bisher sehr restriktiv, was den Zugang zum NFC-Chip der iPhones angeht. So kann als einziger Bezahldienst das hauseigene Apple Pay darauf zugreifen. Banken und Apple-Pay-Konkurrenten plädieren schon seit längerem für eine weitere Öffnung der Funktionalität - wie es sie zum Beispiel auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android gibt. Seit vergangenem Jahr kann der NFC-Chip bereits zum Beispiel für den Abruf zusätzlicher Informationen etwa aus entsprechend ausgerüsteten Werbeplakaten verwendet werden - sicherheitsrelevante Funktionen bleiben aber davon ausgenommen.

    25. Mai: Patentstreit - Samsung muss Apple 539 Millionen Dollar zahlen

    Samsung muss Apple im jahrelangen Patentstreit der beiden Smartphone-Riesen 539 Millionen Dollar (rund 460 Mio Euro) für das Kopieren des iPhone-Designs zahlen. Das entschied die Jury an einem Gericht in Kalifornien am Donnerstag, wie US-Medien berichteten. Der iPhone-Hersteller wertete die Entscheidung auch als moralischen Sieg. "In diesem Fall ging es immer um mehr als nur Geld. Apple hat mit dem iPhone die Smartphone-Revolution entfacht, und Tatsache ist, dass Samsung offensichtlich unser Design kopiert hat", hieß es demnach in einer Stellungnahme.

    Samsung zeigte sich dagegen zerknirscht. Man werde alle Optionen erwägen, um ein Ergebnis zu erzielen, dass die Kreativität und den fairen Wettbewerb für Firmen und Verbraucher nicht behindere, teilte der Elektronikriese demnach mit.

    Das Verfahren geht auf eine von Apple bereits im April 2011 eingereichte Klage zurück - mit dem Vorwurf, der südkoreanische Konzern habe Design und Technologie von iPhone und iPad kopiert. Samsung konterte mit eigenen Klagen. Zeitweise war es ein weltweiter Patentkrieg mit mehreren Dutzend Verfahren, darunter auch in Deutschland.

    24. Mai: Gedrosselte iPhones - Apple entschädigt seine Kunden für Kosten beim Akkutausch

    Apple geht auf Kunden zu und erstattet einen Teil der Kosten für den Akkutausch gedrosselter iPhones. Wer zwischen dem 1. Januar und dem 28. Dezember 2017 bei einem iPhone 6 oder neuer nach Ablauf der Garantie auf eigene Kosten den Akku tauschen ließ, erhält 60 Euro Gutschrift. Die Bedingung: Der Akkutausch muss bei einer von Apple autorisierten Servicestelle durchgeführt worden sein. Betroffene Kunden erhalten laut Apple bis zum 27. Juli eine Mail mit Hinweis auf die Erstattung, sie wird entweder per Banküberweisung oder als Gutschrift auf die beim Kauf verwendete Kreditkarte abgerechnet.

    Wer keine Mail erhält, soll sich bis zum Jahresende mit dem Apple-Support in Verbindung setzen. Der Nachweis des Batterietauschs muss gegebenenfalls per Rechnung belegt werden. Wurde der Akku im Rahmen der Garantie getauscht, gibt es keine Gutschrift. 

    Grund für die Aktion ist Apples Leistungsbremse für Smartphones mit nicht mehr ganz taufrischen Akkus. Hier wurde Ende 2017 bekannt, dass per Leistungsdrosselung unerwartetes Abschalten des Telefons verhindert werden sollte - ohne dies Nutzern mitzuteilen. Nach großer Kritik seitens der Gerätenutzer bietet Apple für betroffene Geräte seitdem einen vergünstigten Akkutausch zum Preis von 29 Euro an. Nutzer können die Drosselung in den Telefoneinstellungen außerdem zumindest teilweise abschalten. Die Gutschrift für Kunden, die vor der Preissenkung ihren Akku tauschen ließen, entspricht genau der Differenz zum alten Preis von 89 Euro.

    23. Mai: Apple macht gespeicherte Daten kenntlich - dank Datenschutz-Grundverordnung

    Apple-Kunden können jetzt auf einer neuen Webseite ihre gespeicherten Daten einsehen und herunterladen. Das Unternehmen reagiert damit auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die am Freitag (25. Mai) in Kraft tritt. Unter https://privacy.apple.com melden sich Kunden mit ihrer Apple-ID an und laden ihre Aktivitäten aus App Store, iTunes Store oder Apple Music herunter. Weitere Daten sind etwa online bei Apple gespeicherte E-Mails, Kontakte, Notizen, Lesezeichen, Fotos oder sonstige in iCloud Drive gespeicherte Dateien.

    Apple lässt Nutzer wählen, welche Daten sie herunterladen wollen. Für das Zusammenstellen räumt sich das Unternehmen bis zu sieben Tage ein, je nach Nutzung von Apples Diensten kann der Umfang des Downloads mehrere Gigabyte betragen. Ist das Archiv zusammengestellt, werden Nutzer per E-Mail benachrichtigt.

    Auf der Datenschutz-Übersichtsseite können Nutzer ihr Apple-Konto auch mit wenigen Klicks deaktivieren oder ganz löschen.

    Darüber hinaus macht Apple mit einer neuen Übersichtsseite Nutzer auf ihre eigenen Möglichkeiten zur Verwaltung ihrer Daten aufmerksam. Das iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS bietet nämlich eine Reihe von Möglichkeiten, Apps den Zugriff auf bestimmte Daten zu entziehen. 

    In den Einstellungen von iOS lässt sich unter "Datenschutz" für jede App zum Beispiel einzeln festlegen, ob sie immer Zugriff auf den Standort haben darf oder nur dann, wenn sie genutzt wird. Auch der Zugriff auf Fotos, die Gesundheitsdaten, Smart-Home-Geräte, die Kamera, das Mikrofon und die Kontakte lässt sich hier einfach festlegen.

    18. Mai: Apple verkauft aus dem Stand 600.000 HomePod-Lautsprecher, aber Amazons Echo samt Alexa bleiben Marktführer

    Apple hat in den ersten Wochen nach dem Marktstart nach Schätzungen von Marktforschern rund 600.000 Geräte von seinem vernetzten Lautsprecher HomePod verkauft. Klarer Spitzenreiter in dem Geschäft sei im vergangenen Quartal Amazon geblieben, berichtete die Analysefirma Strategy Analytics am Donnerstag. Der Online-Händler habe rund vier Millionen Geräte von den verschiedenen Modellen seiner Echo-Lautsprecher mit der Assistenzsoftware Alexa abgesetzt.

    Das gab Amazon nach Berechnungen der Analysten einen Marktanteil von 43,6 Prozent. Auf Platz zwei (26,5 Prozent) sei Google mit 2,4 Millionen verkauften Lautsprechern im vergangenen Quartal. Der Internet-Konzern bietet genauso wie Amazon verschiedene Modelle seiner "Home"-Lautsprecher mit dem Google Assistant in unterschiedlichen Preislagen an. Apple hingegen brachte Anfang Februar ein einziges HomePod-Modell zunächst nur in den USA, Australien und Großbritannien auf den Markt, das deutlich teurer als die weitaus meisten Konkurrenzgeräte ist. Im "Frühjahr" soll der HomePod nach bisherigen Ankündigungen auch in Deutschland und Frankreich verkauft werden.

    Auf den dritten Platz in der Rangliste von Strategy kam knapp vor Apple der chinesische Alibaba-Konzern mit 700 000 verkauften smarten Lautsprechern. Chinesische Anbieter haben diesen Markt im Heimatland bisher weitgehend für sich. Insgesamt wuchs der Markt für vernetzte Lautsprecher mit digitalen Assistenten Strategy Analytics zufolge auf 9,2 Millionen Geräte im ersten Quartal 2018 von 2,4 Millionen Stück ein Jahr zuvor. Damals dominierte Amazon nach ihren Berechnungen den Markt noch mit einem Aneil von fast 82 Prozent.

    17. Mai: Kommt Apple jetzt mit der Venen-Erkennung "Vein ID" zum Entsperren des iPhones?

    Mehrere Medien berichten, dass ein jetzt vom U.S. Patent Office veröffentlichtes Apple-Patent die Entsperrung von iPhones revolutionieren könnte: die "Vein ID". Laut chip.de  sollen mit der neuen Technologie Blutgefäße unter der Hautoberfläche identifiziert werden können. Ein Infrarotbeleuchter, eine Infrarotkamera und ein Punktprojektor projizieren dabei rund 30.000 - für das menschliche Auge nicht sichtbare - Punkte auf das Gesicht oder die Hand. Das Infrarotlicht dringt durch die Haut und wird von den Venen reflektiert. Damit könne die Venen-Struktur erfasst werden, heißt es.

    Ob die neue Methode - wenn sie denn zum Einsatz kommt -  Fingerabdruck-Erkennung und "Face ID" verdrängt, muss abgewartet werden.

    12. Mai: Apple-Shops sind jetzt für Schüler tabu - Frankreich verbietet Ausflüge von Klassen

    Das französische Bildungsministerium hat Besuche von Schulklassen in Geschäften des Handyherstellers Apple untersagt. Solche Klassenausflüge dienten allein kommerziellen Interessen, hieß es am Freitag aus dem Umfeld von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer in Paris. Apple und auch Microsoft hatten mehrfach Schulen zu "pädagogischen" Zwecken in ihre Läden eingeladen.

    Das Bildungsministerium rief alle Schulverantwortlichen bei ähnlichen Fällen zu größter Vorsicht auf. Der Fernsehsender France 2 hatte Anfang April Schüler aus dem Großraum Paris in einen Apple-Store begleitet. In dem Film ist zu sehen, wie die Kinder von den Angestellten begeistert begrüßt werden und T-Shirts und USB-Sticks mit Apple-Logo geschenkt bekommen.

    11. Mai: Kommen Apple und Goldman Sachs mit gemeinsamer Kreditkarte?

    Der iPhone-Riese Apple entwickelt einem Zeitungsbericht nach zusammen mit dem Bankhaus Goldman Sachs eine Kreditkarte. Die Karte solle das Apple-Pay-Logo tragen und könnte Anfang kommenden Jahres in den USA starten, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Kooperation mit Goldman Sachs dürfte demnach eine seit 2005 bestehende Partnerschaft zwischen Apple und der Großbank Barclays ersetzen. Die Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern. 

    Das gemeinsame Projekt könnte Goldman Sachs und Apple helfen, Schwächen im Hauptgeschäft auszugleichen. Der Wall-Street-Konzern konzentriert sich zwar traditionell auf die Finanzmärkte und die Vermögensverwaltung für reiche Kunden, doch hier läuft es nicht mehr so rund wie einst. Goldman Sachs versucht deshalb schon seit 2016, mit einer Online-Kreditplattform im Massenmarkt Fuß zu fassen - die Kreditkarte könnte von daher gut ins Konzept passen. 

    Bei Apple verkaufen sich die iPhones nicht mehr so gut wie früher, darum setzt der Tech-Gigant verstärkt auf neue Geschäftsfelder wie mobiles Bezahlen oder Musik-Streaming. Dem Bericht zufolge könnte Goldman Sachs Apple-Kunden durch Kredite bei der Finanzierung von iPhones und anderen Produkten helfen und so den Absatz ankurbeln. Die Details des gemeinsamen Angebots seien aber noch unklar. Das gelte auch für die Frage, welcher der großen Kreditkartenkonzerne - Visa, Mastercard oder Discover - die Transaktionen abwickeln werde.

    10. Mai: Apple gibt seinen Plan für ein Rechenzentrum in Irland auf

    Apple hat seine Pläne für ein neues Rechenzentrum in Irland aufgegeben, nachdem zuletzt Anwohner-Klagen das Projekt immer weiter verzögert hatten. Das Oberste Gericht des Landes hatte sich eingeschaltet und auch einen Gang vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht ausgeschlossen. "Trotz all unserer Versuche haben Verzögerungen im Genehmigungsprozess uns gezwungen, andere Pläne zu machen, und wir werden das Rechenzentrum-Projekt nicht fortführen können", erklärte ein Apple-Sprecher am Donnerstag.

    Der US-Tech-Riese hatte das Vorhaben für ein 850 Millionen Euro teures Rechenzentrum in der Nähe der Stadt Athenry bereits im Februar 2015 angekündigt. Der Genehmigungsprozess zog sich jedoch hin, zudem klagten zwei Bürger dagegen. Ein Gericht gab eine erste Phase des Bauprojekts zwar frei. Doch die Kläger zogen vor das Oberste Gericht, das entschied, den Fall zu hören. Apple gab die Entscheidung, die Pläne aufzugeben, unmittelbar vor der ersten Anhörung dort bekannt.

    Die irische Wirtschaftsministerin Heather Humphreys erklärte, der Fall unterstreiche, dass Irland seine Genehmigungsverfahren effizienter machen müsse. Unter anderem sei geplant, Rechenzentren zu strategischer Infrastruktur zu erklären. Apple hatte in der Zwischenzeit bereits ein zweites Rechenzentrum in Dänemark angekündigt, das im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll.

    5. Mai: Buffett erhöht seine Apple-Beteiligung und steigt bei IBM aus

    Börsen-Guru Warren Buffett deckt sich weiter mit Apple-Aktien ein - vom IT-Urgestein IBM hingegen hat er genug. Im ersten Quartal kaufte Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway 75 Millionen weitere Anteilsscheine des iPhone-Herstellers, wie der US-Starinvestor am Freitag im US-Sender CNBC verriet. Damit hielt Berkshire Ende März insgesamt rund 240 Millionen Apple-Aktien im aktuellen Wert von etwa 42,5 Milliarden Dollar (35,5 Mrd Euro). 

    Buffett, der lange Zeit an Tech-Werten zweifelte, hat sich in den letzten Jahren zu einem großen Fan von Apple entwickelt, schon Ende 2017 hatte der kalifornische Smartphone-Macher die US-Großbank Wells Fargo als Top-Position in seinem Portfolio abgelöst. Der berühmte Großinvestor ist vor allem von den hohen Gewinnspannen beeindruckt. Apple verdiene fast doppelt soviel, wie das zweitprofitabelste US-Unternehmen in den USA, betonte Buffett.

    Die Beteiligung am Computer-Dino IBM baute Berkshire Hathaway im Auftaktquartal hingegen komplett ab. 2011 hatte Buffett mehr als 10 Milliarden Dollar dort investiert, was er angesichts der chronischen Umsatzschwäche des Konzerns später selbst als Fehler bezeichnete. Bereits im Vorquartal war der Anteil um 94 Prozent geschrumpft. Am Markt wird nach Börsenschluss Berkshire Hathaways Geschäftsbericht fürs abgelaufene Quartal erwartet. Am Samstag soll am Firmensitz in Omaha, Nebraska, das jährliche Aktionärstreffen stattfinden.

    3. Mai: Chinesischer Apple-Konkurrent möchte Milliarden an der Börse einsammeln

    Für Apple läuft es geschäftlich richtig gut. Die Kalifornier steigerten ihren Quartalsgewinn auf 13,8 Miliarden Dollar. Ob das Wachstum auch in Zukunft so anhalten wird? Schließlich schläft die Konkurrenz nicht. Vor allem Xiaomi bläst zum Angriff und rüstet sich entsprechend im Kampf um Marktanteile. In China strebt der Smartphonehersteller einen der größten Börsengänge der vergangenen Jahre an: Xiaomi reichte in Hongkong einen Börsenprospekt ein. Er war zwar stark geschwärzt, doch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, der Aktienverkauf solle Xiaomi zehn Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro) einbringen. Damit wäre Xiaomi rund 100 Milliarden Dollar wert.

    Es wäre der größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens seit 2014, als der Onlineriese Alibaba in New York den Gang aufs Parkett wagte und damit 25 Milliarden Dollar einnahm. Xiaomi ist weltweit der fünfgrößte Hersteller von Smartphones. Im dritten Quartal 2017 hatte das Unternehmen einen Marktanteil von 7,4 Prozent und folgte damit auf Samsung, Apple und die beiden chinesischen Konkurrenten Oppo und Huawei. Im Börsenprospekt erklärte Unternehmenschef Charles Li, Xiaomi wolle "Teil des Lebens von Milliarden Menschen weltweit" werden. 

    Laut Bloomberg hat Xiaomi das vergangene Jahr mit einem Verlust von knapp 44 Milliarden Yuan (5,7 Milliarden Euro) abgeschlossen. Der Umsatz allerdings war um rund 67 Prozent auf mehr als 114 Milliarden Yuan explodiert. Apple macht fürs Erste weiterhin gute Geschäfte. Welche Auswirkungen der Börsengang von Xiaomi darauf hat, wird sich zeigen.

    2. Mai: Apple lässt Geld auf die Aktionäre regnen: 100 Milliarden Dollar gibt es obendrauf

    Die US-Steuerreform bringt Apple-Aktionären einen Geldregen: Der iPhone-Konzern schüttet über einen Aktienrückkauf weitere 100 Milliarden Dollar (82,6 Mrd Euro) aus. Zugleich blieb das von einigen Analysten erwartete Absacken der iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal aus. Das teure iPhone X war dabei das bestverkaufte Apple-Telefon. Das brachte Apple einen satten Quartalsgewinn von 13,8 Milliarden Dollar ein, nach gut 11 Milliarden im Vorjahresquartal.

    Zuletzt hatten einige Marktbeobachter schlechtere Zahlen befürchtet, nachdem einige Zulieferer schwache Prognosen abgegeben hatten. Es wurde auch immer wieder spekuliert, das über 1000 Euro teure iPhone X verkaufe sich nach einem ersten Schub im Weihnachtsgeschäft schwach. Jetzt betonte Tim Cook, das iPhone X sei das am besten verkaufte Apple-Telefon in jeder Woche des Quartals gewesen. Und im schwierigen chinesischen Markt sei es insgesamt die Nummer eins unter verschiedenen Smartphone-Modellen gewesen. 

    Apple verkauft 52,2 Milionen iPhones

    Apple verkaufte insgesamt 52,2 Millionen iPhones. Das waren drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor und in etwa so viele wie im Schnitt von Analysten erwartet. Der Umsatz wuchs in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 16 Prozent auf 61,1 Milliarden Dollar. Apple bringt den Großteil seiner Auslandsreserven von zum Schluss fast 270 Milliarden Dollar in die USA zurück, weil die Steuerreform dafür deutlich geringere Abgaben vorsieht als bisher. Es wurde bereits erwartet, dass der Konzern damit eine großzügige Ausschüttung an die Aktionäre plant. Bisher addierten sich Apples Ausschüttungen an Aktionäre über Rückkäufe und Dividenden auf 300 Milliarden Dollar.

    1. Mai: Heute kommen die Apple-Quartalszahlen

    Apple legt am Dienstag (ab 22.30 Uhr MESZ) Zahlen für das vergangene Quartal vor. Analysten korrigierten in den vergangenen Wochen ihre Schätzungen für den iPhone-Absatz nach unten - rechnen aber mit einer Aufstockung der Aktienrückkäufe um bis zu 100 Milliarden Dollar. Der Konzern bringt im Zuge der US-Steuerreform seine Geldreserven von zuletzt über einer Viertel-Billion Dollar größtenteils in die USA. Es wurde bereits erwartet, dass viel davon an Aktionäre ausgeschüttet wird. Die jüngste Skepsis der Analysten über die iPhone-Verkäufe in den vergangenen drei Monaten wurde unter anderem von zurückhaltenden Geschäftsprognosen asiatischer Zulieferer ausgelöst.

    27. April: Apple verabschiedet sich aus dem Geschäft mit "Airport"-WLAN-Routern

    Apple hat sein jahrelang stiefmütterlich behandeltes Geschäft mit WLAN-Routern schließlich aufgegeben. Nun sollen nur noch die Restbestände der "AirPort"-Geräte ausverkauft werden, teilte der iPhone-Konzern am Donnerstag unter anderem dem Finanzdienst Bloomberg mit. Apple hatte die Produktfamilie bereits seit mehreren Jahren nicht mehr aktualisiert. In dem Geschäft sind viele Anbieter von Start-ups bis hin zu einem großen Apple-Rivalen wie Google aktiv. Der aktuelle Trend geht zu sogenannten Mesh-Netzwerken, in denen sich mehrere Sendestationen zusammenschalten. 

    Für Apple spielten die Router finanziell keine große Rolle und die Umsätze wurden zusammen mit diversen anderen Geräten in der Rubrik "Anderes" verbucht. Es ist selten, dass der Konzern aus einer Produktkategorie aussteigt. Zuletzt passierte das mit Computer-Monitoren - Apple kündigte aber bereits wieder die Rückkehr in diesen Markt an.

    26. April: Apple löst Problem bei den Ersatz-Displays

    Apples jüngstes Update für iOS-Geräte behebt unter anderem ein Problem mit Austauschdisplays. Hierbei konnte es bei Bauteilen von Drittanbietern dazu kommen, dass die Touch-Eingabe des Bildschirms mancher iPhone 8 nicht mehr funktionierte. Als weitere Neuerung nennt Apple Sicherheitsverbesserungen. Das Update kann über die Einstellungen und "Allgemein/Softwareupdate" heruntergeladen werden. 

    Die nächste Version iOS 11.4 wird für Ende Mai oder Anfang Juni erwartet. Sie soll unter anderem den verbesserten Standard AirPlay 2 und synchronisierte iMessages mitbringen. Beide Funktionen wurden allerdings mehrfach leicht nach hinten verschoben. Mit AirPlay 2 soll unter anderem eine zeitgleiche Übertragung von Musik an mehrere Geräte möglich sein.

    25. April: Kommt ein Nachfolger für das iPhone X?

    Das iPhone X verkauft sich schlecht, so die Gerüchte. Vor allem zu teuer sei es. Weil Apple aber hohe Erwartungen in die OLED-Technologie gesetzt hat, soll es jetzt gleich zwei Nachfolgermodelle geben, das prognostiziert Ming-Chi Kuo. Der Tech-Analyst von KGI Securities ist in der Branche gut vernetzt. Demnach soll es ein iPhone Xs geben, mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll und OLED-Display. Ein ähnliches Modell - nur größer - wäre dann das iPhone Xs Plus, mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,5 Zoll. Weil Apple bisher selten mit den Preisen nach unten gegangen ist, dürfen iPhone-Fans aber auch hier keine Vergünstigungen erwarten. Die Schweizer Großbank UBS erwartet sogar eine Preissteigerung von 100 Euro.

    24. April: Ist das iPhone X ein Auslaufmodell?

    Schon seit Langem wird spekuliert, dass das teure iPhone X nicht so erfolgreich ist, wie von Apple erhofft. Das Unternehmen selbst macht keine Angaben zu den Verkaufszahlen. Laut heise.de sollen die Displaybestellungen bei Samsung -  dem einzigen OLED-Fertiger für Apple-Handys - reduziert worden sein und der iPhone-Chipfertiger TSMC habe vor geringeren Umsätzen gewarnt.

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